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Landesjugendheim Jagdberg

Die erlebten Gewaltformen wurden durch authentische Äußerungen der Betroffenen, die die subjektiven Auswirkungen und das Ausmaß der erlebten Gewalt aufzeigen, wie folgt berichtet:

Sehr viel Gewalt, Schlägerei vermutlich als sadistisch zu bezeichnen, eine Sammlung von Stecken unterschiedlicher Dicke, ständiger Druck, wann und in welcher Form eine Strafe erfolge, demütigende Sanktionen, ein Kilo Staubzucker essen müssen, Unterhose eine Woche tragen und am Wochenende für schmutzige Unterwäsche bestraft, mit dem Eisenmeterstab geschlagen, dass das Blut in der Klasse gespritzt hat, Bettnässen: Essensentzug oder nur trockenes Brot essen. Versuch der Veränderung der Erziehungsmethoden: Hausmeister musste die Kinder schlagen. Katze nicht wie befohlen in einem Sack ins Wasser geworfen: Prügel bekommen, geschlagen, Milchprodukte essen müssen, hungern, Angst gemacht, unterdrückt, gezwickt, Ohren gezogen, Sachen ins Gesicht geworfen. Kinn mit Finger nach oben drücken, dann von oben mit der flachen Hand auf Mund, Nase gehauen, geblutet. Watsche, kaum ausgehalten, quer durch die Turnhalle geflogen, an der Bühne Kopf blutig geschlagen. Eingesperrt mehrere Stunden, Blut aufwischen müssen, Verletzungen, blaue Flecken, an der Wand knien, kein Essen, Schlüsselbund nach oben geworfen, auf den erhobenen Kopf geschlagen, Kopf gebrummt, Ohrenbart gezogen, bis nur noch Zehenspitzen am Boden, zugeschlagen, stundenlang stehen müssen bis zum Zusammenbruch, kein Essen und Trinken, keine richtigen Schuhe, Kollektivstrafe, lange knien, knien bis Mitternacht 4 Stunden, Zahnpaste rund um ihn gestrichen, viele Tatzen, Bücher auf ausgestreckten Armen halten müssen, "habe nicht nur Steine auf dem Weg, sondern Felswände vor sich". Schläge auf Mund, Hiebe mit dem Stecken auf den Rücken und Hintern, zu Unrecht beschuldigt, gestohlen zu haben, systematisch abgewatscht, eingesperrt, Arrest, Kleidung abgenommen, niemand hat geglaubt, wütend. Alpträume, Angst, zu Erzieher ins Bett gegangen, Erzieher hat ihm an die Genitalien gefasst, nach dem Turnen massiert. Auf den Rücken gedreht und manuell und oral sexuell missbraucht, regelmäßig ein halbes Jahr lang. Lippen blutig geschlagen, keine Hilfe bekommen, an den Wangen hochgehoben, fallengelassen und während des Fallens eine kräftige Watsche gegeben, Ecke stehen, Hände geschlagen, kein Essen, verprügelt im Keller, Glatze geschnitten, vorgeführt bei Spaziergängen, "Stopplichter" genannt, brutal geschlagen, "nazimäßig", nachts aus dem Bett geholt, im Gang stehen mit ausgestreckten Händen, Hiebe auf die Hände, Stehen bis zum Umfallen, Besuchsverbot, Drill, furchtbares System. "Häschen hüpf" ist Hüpfen müssen vom Keller bis auf den Dachboden, bis zum Umfallen, geschlagen bis zum Umfallen, fürchterliche Watschen, gegen Grabschereien gewehrt, Schlüssel hochwerfen und Ohrfeige gegeben, Zwangsarbeit, mehrmaliges Hofkehren, heiß-kalte Duschen, Flucht nach Oberösterreich, abgeholt, eine "kassiert", "Dreck am Stecken", "Pflicht, Zwang" zu Kirchenbesuchen, Briefe geöffnet, Wurstbrot mit totem Schmetterling essen müssen, sexuelle Übergriffe durch ältere Jugendliche, stundenlang im Gang stehen müssen mit ausgestreckten Händen, immer Schläge bekommen, am Ohrenbart hochgezogen, in der Ecke stehen müssen, nichts zu Essen bekommen, abgehauen und dreißigmal Ohrfeigen bekommen, so dass er an die Wand geknallt sei, Ausgangssperre, Besuchsverbot, gute Lehrerin, sexuelle Übergriffe von großen Buben, Nazicamp, Drill, Gehorsam, Gewalt, System der Unterdrückung, Angst, Schläge, beschimpft als Krüppel, fast täglich brutal geschlagen, Kopfschmerzen, Blutergüsse, Nasenbluten, besondere Grausamkeit, Ohrfeigen, mit voller Wucht mit den Fäusten ins Gesicht geschlagen, Gegenstand in die Luft werfen, Ohrfeige verabreichen, von einer Ohrfeige wurde ein Zahn beschädigt, entzweigebrochen, Innenseite der Lippe und die Zunge verletzt, durfte nicht zum Zahnarzt gehen, Verletzung als Sportunfall getarnt. Exzessive Prügelorgien veranstaltet vom Heimleiter, mit der Faust ausgeholt und so heftig zugeschlagen, dass es einen über den Tisch geschleudert hat. Mehrfach gezüchtigt. Glatze geschnitten, Karzer gesperrt, demütigend, Platzangst noch heute, brutal verdroschen, weil ich einen anderen Buben getröstet habe. Blutergüsse, angebrochene Rippe, stundenlang im kalten Korridor stehen, Arzt gerufen wegen der Verletzungen, er sagte, er müsste eigentlich Anzeige gegen den Erzieher erstatten, hat es aber nicht getan, in einen Raum gesperrt und von drei Erziehern mit Fäusten und Fußtritten traktiert. Hilfsbereitschaft und Solidarität wurde bestraft, geschlagen in der Schule, Uhr meines Vaters ging zu Bruch, mit 40 Grad Fieber im Garten arbeiten, jüngstes Kind im Jagdberg, ohnmächtig geworden, von den anderen Kindern ins Bad geworfen, Platzwunde, fürchterliche Angst, entwickelte eine Zwangsneurose/Veitstanz, Bettnässer, am Morgen kam der Lehrer in den Schlafsaal und schrie "wer hat mit dem Geschlechtsteil gespielt", Schläge, Karzer, eingesperrt, Rutenschläge auf den Hintern, mitzählen, mit dem Lineal Fingerspitzen geschlagen, Ohren gezogen, wurde gequält, Hakenkreuzfahne im Speisesaal, abends Breiiges oder Eingebranntes, mussten alles aufessen und davor Heil Hitler schreien. Nur zu Weihnachten gab es etwas Gutes. Im Winter und Sommer vor dem Frühstück barfuß durch den Hof gejagt, ich war allein, es war kein Heim, sondern ein Lager, einmal wurde uns ein "Kriegsheld" vorgestellt. Stockschläge auf Finger und Hände, stundenlanges Scheitlknien, Strafaufgaben. Viele Schläge mit Werkzeug, Mistgabel, Rechen, Holzprügel, Scheitelknien, arbeiten im Stall, auf Feld und Alm, Platzwunde am Kopf mit Rum behandelt, Unfall: linken Zeigefinger verloren, im Spital musste ich lügen, Schläge, Watschen, drei bis fünfundzwangig Watschen für eine Lappalie, mit der linken Hand den Kopf in Position gebracht und mit der rechten mit voller Gewalt zugeschlagen, geschlagen mit dem Schlüsselbund drei- bis fünfundzwangigmal, Löcher in den Kopf geschlagen, viele Watschen und Kopfnüsse, seelisch und psychisch fertig gemacht, schimpfte über unsere Eltern "Zigeunerpack und Asoziale", Watschen und Tritte in den Unterleib bis zur Bewusstlosigkeit, musste mich selbst nach Anweisung befriedigen, Erzieherin nahm selbst Hand an mir, um mir zu zeigen, wie man es macht und was Frauen gerne haben, zitterte, Scham und Angst, Stehfolter: in Zweierreihen zwei bis vier Stunden aufrecht stehen, ohne ein Wort zu sprechen und ohne Bewegung.

(zititiert aus dem Bericht der Opferschutzstelle des Landes Vorarlberg-> Opferschutzbericht (pdf, 211 KB)vollständiger Bericht)

Gedauert hat das ganze bis herauf in die 70er-Jahre mit einem nochmaligen "Revival" in den frühen 90ern. Geschwiegen wurde darüber bis ins Jahr 2010...

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leitner günther (Gast) - 27. Dez, 20:41

bestätigugng

bin von 1970 bis 1975 am jagdberg gewesen, kann das ganze zum grossteil bestätigen,war wirklich der horror.

Lugstein Johann (Gast) - 20. Okt, 13:39

Schäge am Jagdberg

Geschlagen wurde ik am Jagdberg in der Zeit die ich dort verbringen muste van ca. Anfang 1964 bis Ende 1966. Gründe warum ich dort hin muste waren Ërziehungsschwierigkeiten". Es war eine Schreckensherschaft dort am Jagdberg.
Ein Herr Karlheinz Culini stand bekant für seine "Jugendfrischen" Watschen die man weit weg hören konnte und die fast jedesmal ene Gehirnerschütterung zur folge hatte. Ik wurde so sehr geschlagen das ik mir meine Schuhe nicht meer zubinden konnte wegen de geschwollenen Finger die ich hatte wegen der Schläge die ich beckamm.
Und ein Herr Vonbank ein kleines Kerlchen mit einer dicken runden Brille der konnte zo Kneiffen das man jedesmal Blauwe Flecken beckamm.
Ich lebe seit 1974 in den Niederlanden wo ik verheiratet bin und meine Arbeit tat ich beim Niederländischen Verteitigungsministerium als Technischer Kartograph.

Oft habe ich meine Erfahrungen mit Holländern geschilderd die es kaum fassen konten das die so Gastfreundlichen und Gemütlichen Alpenbewohner derfartige Gewaltbereitschaft habben(hatten).

Und ich Hoffe das man inzwischen in Österreich soweit ist das in Erziehungsheimen KEINE kinder mehr geschalegen werden.

6 Milliarden jährlich

Und das ganze nennen sie dann "Konsolidierungsbedarf" statt Budgetkürzung.

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