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Erste Nachlese

Nach der Wahl wissen wir immer alles besser:
Die eine Wählerstromanalyse sagt, wir haben 53% unserer WählerInnen von 2004 behalten, die andere sagt, es waren 90%.
Vor der Wahl sagt die Meinungsforschung (1 Woche davor!) die ÖVP kommt auf 44, die FPÖ auf 20% - tatsächlich machen die einen 50% die andern 25%.
Wir Grüne waren nicht schlecht (plus 3.500 Stimmen bzw. plus 0,2%) - gewünscht hätten wir uns mehr. Dass wir nicht auf die erhofften 12% gekommen sind lag vor allem auch daran, dass es der ÖVP gelungen ist, massenhaft "schwarz-grüne" auf ihre Seite zu ziehen: der Rauswurf der FPÖ und die Drohung des Landeshauptmannes, bei Verlust der absoluten Mehrheit zu gehen hat gezogen. "Jetzt kann und muss ich ihn wieder wählen" haben viele zu uns gesagt, die schon am Absprung waren.
Die FPÖ ist dort, wo sie schon einmal war - allerdings mit einer Art von Wahlkampf, den wir so noch nicht hatten. 38% in Hohenems, dem Heimatort von Hanno Loewy sagen alles...
"Widerstand gegen Rechts" wird künftig nicht mehr reichen, um dagegen anzukommen. Da braucht es mehr. Viel mehr.

Heute ist klar geworden, dass Vahide Aydin aufgrund der Vorzugsstimmen in den Landtag einziehen wird - eine Dornbirnerin mit türkischen Wurzeln. Die erste. Karin Fritz, die hervorragende Arbeit als Integrations-, Kultur- und Bildungssprecherin gemacht hat, wird leider nicht mehr dabei sind. Das tut mir persönlich sehr leid.
Danke, Karin!
Andererseits ist Vahide ein sehr gutes und wichtiges Signal, genau jetzt, was wir Grüne unter gelebter Integration verstehen.
Alles Gute, Vahide!

Und was heut noch war:
Über Regierungsverhandlungen bloggt man nicht. Auch wenn die Versuchung noch so groß ist.... Später vielleicht. Sorry. Interpretationen des Sausgruber'schen Codes ( "Die Spielräume sind nicht sehr intensiv" ) sind via postings zugelassen....

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greenberet - 24. Sep, 00:19

Wir Grüne waren nicht schlecht ?

Klare Niederlage für die Grünen! „Wir Grünen waren nicht schlecht +0,2%“ ist dann wohl eher das Schönreden von einem Ergebnis das auf einem tiefen Niveau Stagniert. Schlimmer finde ich dann aber noch Schuldzuweisungen an andere Parteien die Ihre Hausaufgaben allem Anschein nach besser gemacht haben „Dass wir nicht auf die erhofften 12% gekommen sind lag vor allem auch daran, dass es der ÖVP gelungen ist, massenhaft "schwarz-grüne" auf ihre Seite zu ziehen: der Rauswurf der FPÖ und die Drohung des Landeshauptmannes, bei Verlust der absoluten Mehrheit zu gehen hat gezogen“. Der Wahlkampf ist ein Spiel das die Grünen im Gegensatz zu anderen Parteien leider nur schlecht beherrschen. Der „Exil-Juden“ Sager war sicher kein Zufall, und genau zum richtigen Zeitpunkt Platziert. Genau so gut konnte man aber auch die Reaktion der Grünen Vorhersagen.
Ich bin Überzeugt, hätten die Grünen diesen Ausspruch nur kurz Kommentiert und dann einen Inhaltlich überzeugenden Wahlkampf geführt währen es mehr als 12% geworden.
Und Grüne Inhalte gäbe es reichlich, in Zeiten mit Erderwärmung, Unwetter Katastrophen, Energiepreiserhöhungen und Diskusionen um Atommüll-Endlager sind die Leute zwar für solche Themen Sensibilisiert, fühlen sich aber trotzdem bei den Grünen nicht gut aufgehoben.
Warum eigentlich nicht? Das ist die Frage die geklärt werden muss um die nächste Wahl zu gewinnen, und nicht mit 0,2% sondern mit deutlichem Abstand zum jetzigen Ergebnis.
Mfg
greenberet

rauch - 24. Sep, 08:32

ich hätte immer noch gern gewusst...

... warum plus 3500 stimmen und plus 0,2% eine niederlage sind, minus 5% bei der övp und der verlust eines mandates aber ein "sieg". und was das "niedrige niveau" angeht: 10,2% sind das zweitbeste ergebnis bei landtagswahlen seit 1984.
was die inhaltliche diskussion angeht: die haben wir geführt. dass bei allen diskussionen ständig die egger-geschichte aufgewärmt wurde lag nicht an uns. was wir uns überlegen, ist, wie wir unsere themen besser emotionalisieren. das kann die fpö wirklich.
mkonzet - 25. Sep, 08:49

die die alles besser wissen

haben weder immer unrecht, noch haben sie immer recht.

was mich allerdings dann schon interessiert, warum solche personen wie sie - gesegnet mit analytischer begabung und durchaus wohlwollend gegenüber den grünen - ihr wissen nicht direkt in die grünbewegung hereintragen wollen ?

bin nur neugierig, denn das grüne schicksal scheint ab und an eng mit dem österreichischen fussball verbunden zu sein: wirklich gut sind wir nie, es gibt mal erfolge, mal misserfolge, und jeder österreicher ist der beste teamchef :)
greenberet - 26. Sep, 00:34

Warum +0,2% eine Niederlage sind.

Ob Sieg oder Niederlage liegt meist im Auge des Betrachters. ÖVP verliert 5% und 1 Mandat, stellt aber den Landeshauptmann und hat die Absolute Mehrheit und verlässt das Schlachtfeld etwas Angeschlagen aber dennoch als Sieger. Die Grünen +0,2%, von 10 auf 10,2% ein Wahlerfolg aber doch bedeutungslos um wirklich mitreden zu können. Und Ja 10,2% sind ein „niedriges Niveau“
Egal wie schlecht die Grünen in den letzten Jahren sonst noch abgeschnitten haben. Um Politisch etwas zu bewegen müssen es dann wohl eher 20% und mehr sein. Und ich hoffe das dass auch euer Ziel ist. In meiner Schulzeit vor fast 20 Jahren waren höchstens ein paar Lehrer bei den Grünen, und die wurden gerne als Spinner bezeichnet, heut trennen wir alle mehr Müll als der Rest der Welt, wir
Fahren wieder mit dem Fahrrad und wenn ich in meinem Garten etwas Hausmüll verbrenne werde ich von meinen Nachbarn fast gelyncht. Scheint so als wenn das allgemeine Umweltbewusstsein sehr gestiegen ist. Und deshalb sehe ich +0,2% als klare Niederlage, es muss einfach möglich sein mehr Leute zu Überzeugen Grün zu Wählen. Kann doch nicht sein das der Grüne Gedanke im braunen Sumpf untergeht. Ach ja, ein guter Teamchef währe ich auch. Würde unsere Fußballer zu allen Auswärtsspielen laufen lassen, deren Leistung rechtfertigt in keinster Weise den hohen CO2 Ausstoß eines Flugzeuges. :)
Ich hoffe das „grüne Schicksal“ meint es in Zukunft besser mit Euch, als mit dem Österreichischen Fußball.
Mfg
greenberet
sgbregenz - 29. Sep, 11:48

gut, waren wir!

Die Fakten sind andere: 18.763 Menschen haben dieses Mal grün gewählt, das sind 3.934 oder 26,5 % mehr als vor fünf Jahren. Wir sind im Endergebnis bei 10,6%.
Für's fünfte Mandat hat es leider nicht gereicht. Aber von einer Niederlage sind wir meilenweit entfernt.
REALIST (Gast) - 27. Sep, 17:45

OÖ-Wahlen

Die (angebliche) "Trendwende" hat - trotz unbestritten in Teilen auch von vernunftgesteuert-bürgerlicher Seite zustimmungswürdiger Arbeit von Rudi Anschober - gerade einmal eine Woche angehalten! Das kommt eben davon, wenn man in Sachen Asyl und Ausländer als Unrechts- und Anti-InländerInneninteressenpartei wahrgenommen wird (auch wenn Anschober in der TV-Konfrontation der OÖ-Spitzenkandidaten stets das "Kanadische Modell" betont hat, auf dem die grüne Einwanderungs- und Asylpolitik ANGEBLICH beruht).
Die GrünInnen sind nun endgültig auf ihren linklinken und schwul-lesbischen (ausdrücklich nicht diskriminierend oder verächtlich gemeint) Bodensatz von um die 8% geschrumpft und werden dort die nächsten Jahre auch verharren!

6 Milliarden jährlich

Und das ganze nennen sie dann "Konsolidierungsbedarf" statt Budgetkürzung.

MenschenMeinungen

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