Mir fehlt jede "Wirtschaftskompetenz"...
Mir fehle, als Spitzenkandidat für die Landtagswahl im Herbst, etwas ganz entscheidendes: Wirtschaftskompetenz. Meinte in seinem ansonsten sehr freundlichen Samstag-Kommentar Cherfredakteur Christian Ortner (VN). Ich sei halt Sozialarbeiter und daher alles, was ich zur Wirtschaft und zum Arbeitsmarkt sage, Theorie.
Dieses gängige Vorurteil gegen den Berufsstand der SozialarbeiterInnen ist nicht auszurotten - leider.
In meinem Fall schaut die Berufspraxis so aus:
4 Jahre im Bankgeschäft (Auslandsabteilung, Devisenhandel, Fremdwährungskredite)
4 Jahre Jugendarbeit in leitender Funktion
15 Jahre Sozialarbeit (Sozialpsychiatrie, Schuldenberatung, Arbeit mit Arbeitslosen)
7 Jahre Geschäftsführer von ABF; Start mit 15 Beschäftigten, zuletzt über 100 MitarbeiterInnen, Jahresbudget 2,5 Mio Euro.
Soviel zur "Theorie", was meine Person betrifft.
Demgegenüber müssten nun ja die wirtschaftskompeteten Spitzen der ÖVP über eine umfangreiche Praxis verfügen, sollte man meinen. Rasch nachgeschaut: sowohl der Landeshauptmann als auch sein Wirtschaftslandesrat sind von der Universtität direkt in das beamtete Dasein im Amt der Vorarlberger Landesregierung gewechselt...
Zur aktuellen Lage, ganz praxisnah, meine Meinung: Herr und Frau Steuerzahlerin haben den Scherbenhaufen, vor dem wir stehen nicht angerichtet, müssen aber jetzt ganz selbstverständlich in der ersten Reihe stehen, wenn es um´s Aufräumen geht. Das finde ich sowohl theoretisch wie praktisch: ungerecht, sozial und ökonomisch gefährlich und eigentlich eine bodenlose Sauerei.
Dieses gängige Vorurteil gegen den Berufsstand der SozialarbeiterInnen ist nicht auszurotten - leider.
In meinem Fall schaut die Berufspraxis so aus:
4 Jahre im Bankgeschäft (Auslandsabteilung, Devisenhandel, Fremdwährungskredite)
4 Jahre Jugendarbeit in leitender Funktion
15 Jahre Sozialarbeit (Sozialpsychiatrie, Schuldenberatung, Arbeit mit Arbeitslosen)
7 Jahre Geschäftsführer von ABF; Start mit 15 Beschäftigten, zuletzt über 100 MitarbeiterInnen, Jahresbudget 2,5 Mio Euro.
Soviel zur "Theorie", was meine Person betrifft.
Demgegenüber müssten nun ja die wirtschaftskompeteten Spitzen der ÖVP über eine umfangreiche Praxis verfügen, sollte man meinen. Rasch nachgeschaut: sowohl der Landeshauptmann als auch sein Wirtschaftslandesrat sind von der Universtität direkt in das beamtete Dasein im Amt der Vorarlberger Landesregierung gewechselt...
Zur aktuellen Lage, ganz praxisnah, meine Meinung: Herr und Frau Steuerzahlerin haben den Scherbenhaufen, vor dem wir stehen nicht angerichtet, müssen aber jetzt ganz selbstverständlich in der ersten Reihe stehen, wenn es um´s Aufräumen geht. Das finde ich sowohl theoretisch wie praktisch: ungerecht, sozial und ökonomisch gefährlich und eigentlich eine bodenlose Sauerei.
rauch - 22. Mär, 19:00