Home xml version of this page A A A
facebook fb

Ach ja: da wär noch ein Thema....

Mainstreamthema ist es derzeit nicht, abe passieren tut es doch:
Selbst ein ganz strenger Zweifler ändert derzeit gerade seine Meinung.
Herr Longholm relativiert zumindest einige seiner früheren Aussagen:

Und was peak-oil betrifft, auch von vielen immer noch als Hirngespinst bezeichnet, ist nun eine brisante Studie der deutschen Bundeswehr öffentlich geworden.

Tenor: "Generäle, wir haben ein Problem - und es wird größer!"

(Verantwortlich dafür ist ausnahmsweise nicht der Islam....)

Die Sarazenen

Die Sarazenen waren ursprünglich ein Volksstamm, der auf der arabischen Halbinsel beheimatet war. Später wurden muslimische Völker, die in den Mittelmeerraum eindrangen kollektiv als "Sarazenen" bezeichnet.

Thilo Sarrazin ist eigentlich Banker, ein wichtiger noch dazu. Bekannt ist aber erst, seit er den Untergang Deutschlands durch fortgesetzte Zuwanderung prognostiziert hat. In seinem neuen Buch nähern sich seine Thesen in beängstigender Geschwindigkeit der Rassentheorie, das muss man auch bei differenzierter Betrachtungsweise so sagen. Schau nach : hier

Verblüffend ist, dass niemand auf die Idee kommt, ihn sachlich zu widerlegen.
Sarrazin behauptet:
1. Intelligenz ist erblich
2. Weniger intelligente Menschen bekommen mehr Kinder
3. folgt daraus: wir werden insgesamt dümmer.

Wenn dem so wäre, dann müssten wir längst strohdumm sein. Faktum ist aber, dass die gemessene Intelligenz zunimmt. siehe : hier

Für uns Österreicher ist die Debatte in Deutschland nichts neues. Seit Haider kennen wir das Spiel: bewußte Provokation verschafft Aufmerksamkeit, prompt folgende Empörung steigert diesselbe.
Dass dadurch eine sinnvolle - und notwenige - Debatte über Zuwanderung und die Spielregeln derselben über Jahre verunmöglicht wird, wissen wir. Die Polarisierung schreitet fort und nützt den Krawallmachern, denen es sowieso scheißegal ist, wenn der ganze Laden in die Luft fliegt, ja, die geradezu darauf warten.

Mein Kollege Effi Dönmez hat schon Interviews gegeben, in denen er reichlich danebengegriffen hat. Nicht aber in diesem hier:

Ach ja: der Sarrazin labert über die Gene der Juden, der Strache über "Wiener Blut", dem zuviel Fremdes (Blut) nicht guttut. Man müsste den Sarrazin fragen, ob er wohl glaubt, dass sie beide (Strache und er) nun intelligenzmässig in derselben Liga starten...

Grundsteuer reformieren?

Schon klar, so einfach vergleichbar sind die Systeme in Deutschland und Österreich nicht. Dennoch finde ich das Höchstgerichtsurteil bei unseren Nachbarn interessant, demzufolge die Grundsteuer zu reformieren sei, weil nicht haltbar, dass die Bemessungsgrundlage auf dem Stand des Jahres 1964 (in den neuen Bundesländern z.T. sogar auf dem Stand von 1934!) beruht.
hier nachzulesen
Steuerexperten gehen davon aus, dass dieses Urteil auch Auswirkungen auf Österreich haben wird, wobei wir hierzulande von dieser Debatte meilenweit entfernt sind, weil jedes Bestreben die Einheitswert- und Bemessungsgrundlagenregelung zu reformieren sofort zum kollektiven Aufschrei führt "Hände weg von Grund und Boden!".

Im europäischen Vergleich zahlt man in Österreich eigentlich fast gar keine Steuern auf Grund und Boden:

Grundsteuer-Vergleich-Laender (pdf, 12 KB)
(Zusammenstellung: Bruno Rossmann)

Aber jetzt hat ja unser Bundeskanzler verlauten lassen, über vermögensbezogene Steuern wird nicht weiter nachgedacht. Also bleibt alles wie es ist: das Loch in der Staatskasse wird mit Massensteuern und Lohnsteuern gestopft...

offline bis 16. August

bin kurz weg...

Regulierung oder doch freier Markt?

Seit Reagan und Thatcher haben wir lernen müssen: Es gibt die unsichtbare Hand des Marktes, die alles regelt und austariert. Der Staat muss sich nur heraushalten (oder, wo er noch selber unternehmerisch tätig ist, zurückziehen), und alles wird gut. Auf dieser Philosophie aufbauend wurden die Finanzmärke dereguliert, die Sozialstaatsausgaben zurückgefahren, Staatsbetriebe privatisiert. Dann kam die große Krise - und der Staat musste doch einspringen, weil sonst alles den Bach hinunter gegangen wäre (sagten diesselben Ökonomen, die zuvor den bösen Staat verteufelt haben).
Ja was nun?
Robert Skidelsky bringt das in seinem Buch "Die Rückkehr des Meisters - Keynes für das 21. Jahrhundert" so auf den Punkt:
"Viele Ökonomen glaubten, Blasen entstünden durch zu großzügige Kreditvergabe der Zentralbank. Aber wenn das Gleichgewicht vom Handeln der Regierung oder der Zentralbank abhängt, ist dann nicht der Begriff des Selbstregulierung des Marktes hinfällig?"

Im übrigen lesenswert, weil das Urteil von Samuel Brittan in der Financial Times stimmt: "Bei weitem die beste Analyse der Finanzkrise, die ich je gelesen habe... Der Schlüssel zu Keynes."

Österreich

Nicht nur wegen der Hochwasserlage bleiben die Sümpfe feucht. Was jetzt langsam zutage tritt und womit weder Strache noch Scheuch noch sonst einer der blau-orangen etwas zu tun haben möchte, ist der größte Selbstbedienungsladen der zweiten Republik: unter schwarz-blau wurde nicht nur Staatvermögen verschleudert, sondern auch Kasse gemacht. Parteikasse und Privatkasse. Von wegen sauber und anständig...

Wild frisst Wald

Zwar meinte der zuständige Landesrat Schwärzler zu meiner Landtagsanfrage im Hinblick auf den katastrophalen Zustand der Schutzwälder oberhalb von Klösterle, dass der Schutzwald in erster Linie dem Lawinenschutz diene und nicht dem Schutz vor Vermurungen - obwohl er im eigenen Rechenschaftsbericht das Gegenteil sagt. (Zitat in der Anfrage hier Anfrage-Kloesterle-Schutzwald (pdf, 56 KB))

Außerdem sei das ein Einzelfall, den man im Griff habe. So, so.
Zufällig gibt es ein weiteres forstliches Gutachten, diesmal aus dem Saminatal, in dem die Rede davon ist, dass anstatt wie geplant 70 Stück Rotwild wohl 150 bis 170 auf der Gaudenzer Alpe aufhalten. Folge: Flächenhafte Schäden am Schutzwald. Zitat: "Die Waldbestände lösen sich zunehmend auf, durch Vertritt nimmt die Erosion und die Steinschlagtätigkeit zu. Bei Fortbestand dieser (schon seit Jahren) negativen Entwicklung ist mit einem gänzlichen Verlust von Teilen des Standortschutzwaldes zu rechnen." Was wird getan: "Die untragbaren Wildschäden allgemein im hinteren Teil des Vorarlberger Abschnittes des Saminatales wurden schon öfters aufgezeigt und auch nach ³ 16 Abs 5 Forstgesetz "gemeldet". Derzeit ist eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die sich der Thematik Wald und Wild im Saminatal annimmt."

Datum des Gutachtens: 27.5.2009 (!).

saminatal3

Das gesamte Gutachten findet sich hier:
Forstgutachten-Saminatal (pdf, 1,946 KB)

Fortsetzung folgt....

Kommt am Ende doch die Wahrheit raus?

Es gilt natürlich die Unschuldsvermutung, ABER:
nachdem jetzt die lange sehr zögerliche Staatsanwaltschaft die Ermittlungen gegen Ex-Finanzminister KH Grasser ausgeweitet hat, kommt am Ende vielleicht doch noch die Wahrheit ans Tageslicht.

Grasser hat während seiner Zeit als Finanzminister derart viel Staatseigentum verscherbelt (für einen medialen Gag "Ein guter Tag beginnt mit einem sanierten Budget!") - und dabei sind diverse Freunde und Bekannte auf unterschiedlichste Arten involviert. Die Art der Involviertheit war dabei aber immer sehr "rentierlich".

Kann man nur noch mit Humor nehmen, wie die zwei hier.

Politik(er) kaufen

Natürlich sagt man sowas nicht, man ist ja nicht käuflich. Diskret spricht man von Lobbying-Ausgaben. Da kommt schon was zusammen: 30 Millionen Dollar gaben allein die Finanzmarktplayer in den USA in den vergangenen Jahren. Und ist damit noch bei weiten nicht "Spendenkaiser". Novartis zahlte seit seit dem Jahr 2000 über 40 Millionen Dollar, Roche gar 63 Millionen Dollar an Honoraren, die in den USA gemäss Lobbying Disclosure Act meldepflichtig sind.

Guter Brauch ist diese Art von "Interessensvertretung" mittlerweile weltweit, je mehr Geld eine Branche verdient (bzw. verdienen will), desto mehr gibt sie dafür aus, ihre Interessen durchzusetzen. Parteienfinanzierung gehört dabei zur Tagesordnung. In den USA und in Deutschland müssen derartige Spenden zumindest deklariert werden, hierzulande fehlt ein Parteiengesetz , das Transparenzstandards festlegt völlig.
Kein Wunder, wenn man sich ansieht, was die Regierungsparteien alleine an Inseratekosten pro Jahr verbraten...

6 Milliarden jährlich

Und das ganze nennen sie dann "Konsolidierungsbedarf" statt Budgetkürzung.

MenschenMeinungen

poker uang asli terpercaya
poker uang asli bandar bola terbesar
tanmina - 30. Nov, 00:23
sportdetik
sportdetik
onbendedknees - 4. Okt, 08:36
link alternatif kakakdewa
link alternatif kakakdewa
onbendedknees - 4. Okt, 08:36
link alternatif emasbet
link alternatif emasbet
onbendedknees - 4. Okt, 08:35
link alternatif toko...
link alternatif toko judi
onbendedknees - 4. Okt, 08:35

RSS Box