_Grünes Ergebnis ist aus meiner Sicht besser als erwartet - ein Absturz an die 8% hätte mich nicht verwundert angesichts des Abtauchens der Grünen seit der Wahl 06, der generellen Politikfruststimmung und dem Antreten des LIFs - die Idee des 15%-Slogans hat sich mir bisher nicht erschlossen;
_Grüner Wahlkampf kam mir besser als die bisherigen vor - v.a. das Wahlprogramm und die Blogs kamen bei mir gut an - Balluch-Geschichte hätte ich weniger gebraucht;
_Auch das Jammern, dass man in der Opposition nix bewirken kann, find ich eine Selbstunterschätzung - die Grünen halfen bereits einigen wichtigen Themen auf den Weg - auch wenn sie dafür keine adequate direkte Gratifikation erhalten, tun sie der österreichischen Gesellschaft gut;
_Wahlkampf ab heute - JA BITTE! Nicht wieder so ein selbstmitleidiges, überlanges Winterschläfchen wie nach der letzten Wahlenttäuschung einlegen (btw realistischere Selbsteinschätzungen würden übrigens den Frust danach geringer ausfallen lassen) - verlange keine permanente Selbstausbeutung wie zu Wahlkampfzeiten, aber deutlich mehr sichtbare Aktivität - mir ging es wie Helge als ich mir die bisherigen Mandatarinnen ansah - viel zu viele unbekannt - Hinterbänkler sind schon bei Volksparteien mühsam, aber bei einer Fraktionsgröße von 22 Menschen unerträglich;
_Warum war alles auf van der Bellen zugeschnitten? Warum gab es keine Gegenwehr gegen die Reduktion auf Spitzenkandidatinnen bei ORF/ATV/Puls4? vdb nach der KHG-Anstecknadel war auch nicht grad der Brüller;
_LIF-Bashing war unsympathisch - Hinweis auf fehlendes Programm hätte völlig gereicht;
_Helges Probleme mit der Parteiidee teile ich weniger - die Koordinationsform Organisation hat Vorteile, aber die Grünen müssen sich parallel Gedanken machen, welche Irritationsstrukturen sie einbauen, um nicht zu stabil zu werden;
_Jedenfalls: Kopf nicht hängen lassen! Österreich braucht die Grünen als Vertreterin einer positiven Demokratie- und Gesellschaftsidee mehr denn je! Nur weil’s mühsam ist, mag ich nicht aufgeben, meine Nachbarin davon zu überzeugen zu versuchen, dass optimistisches Anpacken der Zukunft mehr Freude bringt als Keppeln :-)
Hoffe, Gedanken aus Wien sind auch erlaubt ;-)
_Grüner Wahlkampf kam mir besser als die bisherigen vor - v.a. das Wahlprogramm und die Blogs kamen bei mir gut an - Balluch-Geschichte hätte ich weniger gebraucht;
_Auch das Jammern, dass man in der Opposition nix bewirken kann, find ich eine Selbstunterschätzung - die Grünen halfen bereits einigen wichtigen Themen auf den Weg - auch wenn sie dafür keine adequate direkte Gratifikation erhalten, tun sie der österreichischen Gesellschaft gut;
_Wahlkampf ab heute - JA BITTE! Nicht wieder so ein selbstmitleidiges, überlanges Winterschläfchen wie nach der letzten Wahlenttäuschung einlegen (btw realistischere Selbsteinschätzungen würden übrigens den Frust danach geringer ausfallen lassen) - verlange keine permanente Selbstausbeutung wie zu Wahlkampfzeiten, aber deutlich mehr sichtbare Aktivität - mir ging es wie Helge als ich mir die bisherigen Mandatarinnen ansah - viel zu viele unbekannt - Hinterbänkler sind schon bei Volksparteien mühsam, aber bei einer Fraktionsgröße von 22 Menschen unerträglich;
_Warum war alles auf van der Bellen zugeschnitten? Warum gab es keine Gegenwehr gegen die Reduktion auf Spitzenkandidatinnen bei ORF/ATV/Puls4? vdb nach der KHG-Anstecknadel war auch nicht grad der Brüller;
_LIF-Bashing war unsympathisch - Hinweis auf fehlendes Programm hätte völlig gereicht;
_Helges Probleme mit der Parteiidee teile ich weniger - die Koordinationsform Organisation hat Vorteile, aber die Grünen müssen sich parallel Gedanken machen, welche Irritationsstrukturen sie einbauen, um nicht zu stabil zu werden;
_Jedenfalls: Kopf nicht hängen lassen! Österreich braucht die Grünen als Vertreterin einer positiven Demokratie- und Gesellschaftsidee mehr denn je! Nur weil’s mühsam ist, mag ich nicht aufgeben, meine Nachbarin davon zu überzeugen zu versuchen, dass optimistisches Anpacken der Zukunft mehr Freude bringt als Keppeln :-)