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Wer hat unsere Bahn verzockt!?

Gemunkelt wurde schon länger, jetzt verdichten sich die Hinweise, dass die ÖBB mit äußerst riskanten Finanzgeschäften nicht nur auf die Nase fallen, sondern ein Debakel erleben:
600 Millionen Euro Ausfall? Pardon: das Debakel erleben selbstverständlich SteuerzahlerInnen...

Leider sind jene, die politisch dafür verantwortlich waren, dass die ÖBB in kleine Stücke zerschlage wurde, um möglichst viele Günstlinge in möglichst gut bezahlte Positionen zu bringen heute nicht mehr da: Wolfgang Schüssel und Hubert Gorbach. Also: keine Verantwortung, kein Schadenersatz. Wie immer...

"Bürgerbahn statt Börsenwahn" diese Veranstaltung kommt gerade recht.

Trackback URL:
https://rauch.twoday.net/stories/5265489/modTrackback

semper fidelis (Gast) - 19. Okt, 17:08

ÖBB von Finanzkrise erfasst

Diese oder ähnliche Überschriften finden sich heute in allen Zeitungen.

Einzig der Herr Rauch kennt bereits die Schuldigen: Wolfgang Schüssel und Hubert Gorbach. Die ÖBB wurde auch nicht in kleine Stücke zerschlagen, sondern, der unbewegliche und unübersehbare Koloss ÖBB wurde neu geordnet.

Und bezüglich veranlagter ÖBB-Gelder wusste sogar Haberzettl Bescheid.

"Haberzettl war über dieses Geschäft ganz genau informiert", konterte Konzernsprecher Alfred Ruhaltinger. "Diese Geschäfte sind Thema im Aufsichtsrat gewesen, wo auch Haberzettl einen Sitz hat." Im Aufsichtsrat sei das hohe Klumpenrisiko und die Umwandlung behandelt worden, so Ruhaltinger."

Dass jetzt noch der Huber seine ausständige Abfindungszahlung von 800.000, -- Euro einklagt, welche ihm von Faymann als Abschiedsgeschenk zugesichert wurden, ist nur noch ein ein Detail am Rande.

hostorix (Gast) - 20. Okt, 23:06

Ist halt so

Naja, es stimmt halt einfach, was Johannes Rauch sagt: "politisch verantwortlich" waren (und sind) Wolfgang Schüssel und Hubert Gorbach. Der eine war Bundeskanzler, der andere Minister. Ist halt einfach so.
Und die Bundesbahn wurde nun einmal aufgeteilt und die neu gewonnenen Posten mit mehr oder (meist) weniger fähigen Personen besetzt. Ist halt auch so.
Und die ÖBB (bzw. die Einzelteile) ist (sind) immer noch unbeweglich und als Geflecht unüberdurchschaubar . Ist immer noch einfach so.
Und dass die Bahn was Service, Pünktlichkeit und grundsätzliche Akzeptanz nicht wirklich gewonnen hat, sei das von mir angefügte Detail am berühmten Rande.
semper fidelis (Gast) - 21. Okt, 08:30

Klar doch, stimmt es, was Rauch sagt

Seit wann haben wir die neuen Zugsgarnituren? Seit wann wurden beispielsweise die Bahnhöfe Feldkirch und Dornbirn modernisiert? Doch erst seit der "Zerschlagung der Bahn" durch Schüssel und Gorbach.
rauch - 21. Okt, 11:34

wenn die Welt so einfach wäre:

die Zuggarnituren haben wir nur deshalb, weil das Land Vorarlberg einen erheblichen Teil mitfinanziert hat; die Bahnhöfe (Dornbirn und Feldkirch) deshalb, weil sie seit 1995 (!) versprochen waren. Dornbirn im übrigen nur wegen der Gymnaestrada.....
Und wenn ich dazukomme, werde ich noch die Kosten für die Aufsichtsräte und Vorstände der Gesellschaften VOR der Zerschlagung und danach auflisten. Dass die Zuständigkeiten im übrigen so zersplittert sind, führt jetzt dazu, dass niemand mehr für nichts zuständig ist, vor allem dann, wenn etwas nicht funktioniert: Reparatur von Zug-Wcs? Ausgelagert, geht uns nichts mehr an! Schlafwagen, Lüftung defekt? Ausgelagert, geht uns nichts mehr an! Kein Schalterdienst am Bahnhof Bregenz vor 7.30 Uhr? Geht uns nichts mehr an!...
historix (Gast) - 21. Okt, 15:23

immer noch so

Wenn nur alles so einfach und fidel wäre ...
Ich bin im Jahr 2008 8 mal mit dem Zug nach Wien gefahren. Drei mal den Anschluss in Innsbruck verpasst (nicht ich, der Zug ;-) ), nicht ein einziges mal pünktlich angekommen (Bandbreite 10 bis 45 Minuten). Viermal hat die Heizung bzw. Lüftung nicht funktioniert, zweimal war der Zug überbucht, überfüllt jedes mal. Über den Zustand der WC und Waschbecken mich auszulassen verbietet der Anstand.
Nein, ich sage nicht, dass es früher soooo viel besser war. Aber es ist nicht besser geworden (eher im Gegenteil), obwohl viele Arbeitsplätze eingespart (wenngleich nicht an der Spitze) und Teilorganisationen, die nicht mehr ineinander spielen, geschaffen wurden.
Es erinnert ein wenig an das Bildungswesen, wo man ebenfalls jede Menge eingespart hat (war nicht Gorbach, sondern der zweite Beitrag Vorarlbergs in dieser Bundesregierung) und sich dann wundert, warum nichts mehr funktioniert.
semper fidelis (Gast) - 21. Okt, 16:43

Diese Logik ist irgendwie lustig..

Es sind also bis in alle Ewigkeit Schüssel und Gorbach schuld, wenn bei der Bahn etwas nicht funktioniert?

So viel ich weiß, ist aber schon seit zwei Jahren Faymann für die Bahn zuständig. Unter einem grünen Infrastrukturminister wäre natürlich alles ganz anders. Zu dumm nur, dass es so einen wohl nicht so schnell geben wird.
Intercity (Gast) - 22. Okt, 08:17

Faymann und die ÖBB


6 Milliarden jährlich

Und das ganze nennen sie dann "Konsolidierungsbedarf" statt Budgetkürzung.

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