Westbahn - Restbahn...
Am 11.12.2011 nimmt die private „Westbahn“ von Hans-Peter Haselsteiner ihren Betrieb zwischen Salzburg und Wien auf. Damit erfährt das Bahnangebot auf dieser Strecke eine deutliche Erweiterung, der Konkurrenzkampf der beiden Kontrahenten ÖBB und Westbahn ist schon im Vorfeld eröffnet.
Die ÖBB haben in der Vergangenheit viel in die Beschleunigung zwischen Wien und Salzburg investiert, auch die Tauernbahn und die Strecke über den steirischen Schoberpass sind deutlich schneller geworden. Jetzt fließen Unsummen in die neue Koralmbahn von Graz nach Klagenfurt, und als weiteres Monsterprojekt an der Südbahn soll der Semmering-Basistunnel folgen.
Ganz anders von Salzburg in Richtung Vorarlberg: Dort wird die Westbahn immer mehr zur „Restbahn“. Im Tiroler Oberland und über den Arlberg nach Bludenz fahren die Züge über weite Strecken auf einer eingleisigen und kurvige Trasse, die aus der Zeit der Eröffnung durch Kaiser Franz Josef stammt.
Rail“jet“ mit 70 km/h
Zwischen Bludenz und Ötztal fährt auch der „Schnellzug“ Railjet einen großen Teil der Strecke mit nur 70, 80 km/h, zum Teil liegt die Höchstgeschwindigkeit noch tiefer. Und auf über 60 Kilometern ist die Strecke eingleisig. Das begrenzt nicht nur die Leistungsfähigkeit der Strecke, sondern macht die Bahn auch weniger zuverlässig. Verspätungen schaukeln sich auf, weil die Züge in Kreuzungsbahnhöfen warten müssen. Und um Instandhaltungsarbeiten durchführen zu können, muss die Strecke immer wieder gänzlich gesperrt werden – wie heuer im Sommer für mehr als zwei Wochen. Die Fahrgäste müssen dann in Busse umsteigen. Und die Güterzüge werden über München umgeleitet, mit dem Ergebnis, dass viele Transporte einen Tag später ankommen.
Nach den Plänen der ÖBB soll das auch so bleiben. Im „Zielnetz 2025+“, für das die ÖBB nach eigenen Angaben 49 Milliarden Euro investieren wollen und das die Verkehrsministerin unlängst als „Plan für die Zukunft der Bahn“ präsentiert hat, sucht man vergeblich nach einem Ausbau dieser besonders langsamen Strecken.
Zwischen Wien und Salzburg oder zwischen Wien und Klagenfurt versprechen die ÖBB mit dem Zielnetz 2025+deutlich kürzere Fahrzeiten, auf den Neubauabschnitten der Südbahn sogar eine Halbierung der heutigen Dauer.
Und westlich von Innsbruck? Eine Darstellung der ÖBB zeigt, was wir erwarten dürfen: Von Innsbruck nach Bregenz sollen die Züge auch nach 2025 gleich lang unterwegs sein wie heute. Und auch von Salzburg nach Bregenz wird die Bahn nur unwesentlich schneller. Wie ein Hohn nimmt sich in diesem Lichte die Ankündigung einer „neuen Zeitrechnung für die Bahn“ durch das Verkehrsministerium aus.
Die simple Logik dahinter: Kürzere Fahrzeiten würden Streckenausbauten voraussetzen. Solche sieht das ÖBB-Zielnetz 2025+ – trotz eines gigantischen Investitionsvolumens – westlich von Innsbruck nicht vor. Obwohl es Ausbaupläne schon lange gäbe: Bundesminister Gorbach hat seinerzeit vollmundig eine neue zweigleisige Strecke von Bludenz nach Braz versprochen. Und für einen Abschnitt westlich von Ötztal lag über viele Jahre sogar eine rechtskräftige Baubewilligung vor, für den zweigleisigen Ausbau notwendige Grundstücke waren schon abgelöst. Die Realisierung wurde trotzdem abgesagt, die schon erteilen Bewilligungen sind verfallen.
Für Vorarlberg und Tirol gilt daher: wir wollen nicht abgehängt werden! Eine moderne, zukunftsfähige Bahn, die eine attraktive und ökologische Alternative zur Straße sein soll, darf nicht in Salzburg enden. Daher:
- zweigleisiger Ausbau zwischen Bludenz und Ötztal, bis 2025 zumindest auf ein paar wichtigen Teilabschnitten
- kurzfristige Trassenverbesserungen dort, wo der Ausbau keine besonders aufwändige Streckenverlegung erfordert
- durchgängiger Stundentakt zwischen Vorarlberg und Salzburg, kurzfristig zumindest zu den wichtigsten Tageszeiten
- Güterverkehr zwischen Vorarlberg und Ostösterreich auf die Schiene!
Wo kann an anderer Stelle gespart werden?
• Brenner-Basistunnel: Den könnte man ein paar Jahre nach hinten schieben. Ende 2012 wird die neue Unterinntaltrasse fertig, dann wären – auch ohne Basistunnel – mehr als genug Kapazitäten verfügbar, um große Teile des Straßentransits auf die Schiene zu verlagern. (Es bräuchte nur noch den politischen Willen, diese Kapazitäten auch zu nutzen.)
• Koralm-Tunnel : Sowieso ein mehr als fragwürdiges Projekt, aber dort könnte gut auf die den Ausbau der 2. Röhre verzichtet werden.!
• Auch bei uns wird nicht gerade sparsam gebaut. Brauchen wir wirklich Verkleidungen aus indischem Granit in unseren Unterführungen? Oder alle Brüstungen in Glas? Die SBB bauen in vielen Bereichen weniger aufwändig – und die Bahn funktioniert dort nicht schlechter ...
Die ÖBB haben in der Vergangenheit viel in die Beschleunigung zwischen Wien und Salzburg investiert, auch die Tauernbahn und die Strecke über den steirischen Schoberpass sind deutlich schneller geworden. Jetzt fließen Unsummen in die neue Koralmbahn von Graz nach Klagenfurt, und als weiteres Monsterprojekt an der Südbahn soll der Semmering-Basistunnel folgen.
Ganz anders von Salzburg in Richtung Vorarlberg: Dort wird die Westbahn immer mehr zur „Restbahn“. Im Tiroler Oberland und über den Arlberg nach Bludenz fahren die Züge über weite Strecken auf einer eingleisigen und kurvige Trasse, die aus der Zeit der Eröffnung durch Kaiser Franz Josef stammt.
Rail“jet“ mit 70 km/h
Zwischen Bludenz und Ötztal fährt auch der „Schnellzug“ Railjet einen großen Teil der Strecke mit nur 70, 80 km/h, zum Teil liegt die Höchstgeschwindigkeit noch tiefer. Und auf über 60 Kilometern ist die Strecke eingleisig. Das begrenzt nicht nur die Leistungsfähigkeit der Strecke, sondern macht die Bahn auch weniger zuverlässig. Verspätungen schaukeln sich auf, weil die Züge in Kreuzungsbahnhöfen warten müssen. Und um Instandhaltungsarbeiten durchführen zu können, muss die Strecke immer wieder gänzlich gesperrt werden – wie heuer im Sommer für mehr als zwei Wochen. Die Fahrgäste müssen dann in Busse umsteigen. Und die Güterzüge werden über München umgeleitet, mit dem Ergebnis, dass viele Transporte einen Tag später ankommen.
Nach den Plänen der ÖBB soll das auch so bleiben. Im „Zielnetz 2025+“, für das die ÖBB nach eigenen Angaben 49 Milliarden Euro investieren wollen und das die Verkehrsministerin unlängst als „Plan für die Zukunft der Bahn“ präsentiert hat, sucht man vergeblich nach einem Ausbau dieser besonders langsamen Strecken.
Zwischen Wien und Salzburg oder zwischen Wien und Klagenfurt versprechen die ÖBB mit dem Zielnetz 2025+deutlich kürzere Fahrzeiten, auf den Neubauabschnitten der Südbahn sogar eine Halbierung der heutigen Dauer.
Und westlich von Innsbruck? Eine Darstellung der ÖBB zeigt, was wir erwarten dürfen: Von Innsbruck nach Bregenz sollen die Züge auch nach 2025 gleich lang unterwegs sein wie heute. Und auch von Salzburg nach Bregenz wird die Bahn nur unwesentlich schneller. Wie ein Hohn nimmt sich in diesem Lichte die Ankündigung einer „neuen Zeitrechnung für die Bahn“ durch das Verkehrsministerium aus.
Die simple Logik dahinter: Kürzere Fahrzeiten würden Streckenausbauten voraussetzen. Solche sieht das ÖBB-Zielnetz 2025+ – trotz eines gigantischen Investitionsvolumens – westlich von Innsbruck nicht vor. Obwohl es Ausbaupläne schon lange gäbe: Bundesminister Gorbach hat seinerzeit vollmundig eine neue zweigleisige Strecke von Bludenz nach Braz versprochen. Und für einen Abschnitt westlich von Ötztal lag über viele Jahre sogar eine rechtskräftige Baubewilligung vor, für den zweigleisigen Ausbau notwendige Grundstücke waren schon abgelöst. Die Realisierung wurde trotzdem abgesagt, die schon erteilen Bewilligungen sind verfallen.
Für Vorarlberg und Tirol gilt daher: wir wollen nicht abgehängt werden! Eine moderne, zukunftsfähige Bahn, die eine attraktive und ökologische Alternative zur Straße sein soll, darf nicht in Salzburg enden. Daher:
- zweigleisiger Ausbau zwischen Bludenz und Ötztal, bis 2025 zumindest auf ein paar wichtigen Teilabschnitten
- kurzfristige Trassenverbesserungen dort, wo der Ausbau keine besonders aufwändige Streckenverlegung erfordert
- durchgängiger Stundentakt zwischen Vorarlberg und Salzburg, kurzfristig zumindest zu den wichtigsten Tageszeiten
- Güterverkehr zwischen Vorarlberg und Ostösterreich auf die Schiene!
Wo kann an anderer Stelle gespart werden?
• Brenner-Basistunnel: Den könnte man ein paar Jahre nach hinten schieben. Ende 2012 wird die neue Unterinntaltrasse fertig, dann wären – auch ohne Basistunnel – mehr als genug Kapazitäten verfügbar, um große Teile des Straßentransits auf die Schiene zu verlagern. (Es bräuchte nur noch den politischen Willen, diese Kapazitäten auch zu nutzen.)
• Koralm-Tunnel : Sowieso ein mehr als fragwürdiges Projekt, aber dort könnte gut auf die den Ausbau der 2. Röhre verzichtet werden.!
• Auch bei uns wird nicht gerade sparsam gebaut. Brauchen wir wirklich Verkleidungen aus indischem Granit in unseren Unterführungen? Oder alle Brüstungen in Glas? Die SBB bauen in vielen Bereichen weniger aufwändig – und die Bahn funktioniert dort nicht schlechter ...
rauch - 2. Dez, 09:53
Landesjugendheim Jagdberg
Die erlebten Gewaltformen wurden durch authentische Äußerungen der Betroffenen, die die subjektiven Auswirkungen und das Ausmaß der erlebten Gewalt aufzeigen, wie folgt berichtet:
Sehr viel Gewalt, Schlägerei vermutlich als sadistisch zu bezeichnen, eine Sammlung von Stecken unterschiedlicher Dicke, ständiger Druck, wann und in welcher Form eine Strafe erfolge, demütigende Sanktionen, ein Kilo Staubzucker essen müssen, Unterhose eine Woche tragen und am Wochenende für schmutzige Unterwäsche bestraft, mit dem Eisenmeterstab geschlagen, dass das Blut in der Klasse gespritzt hat, Bettnässen: Essensentzug oder nur trockenes Brot essen. Versuch der Veränderung der Erziehungsmethoden: Hausmeister musste die Kinder schlagen. Katze nicht wie befohlen in einem Sack ins Wasser geworfen: Prügel bekommen, geschlagen, Milchprodukte essen müssen, hungern, Angst gemacht, unterdrückt, gezwickt, Ohren gezogen, Sachen ins Gesicht geworfen. Kinn mit Finger nach oben drücken, dann von oben mit der flachen Hand auf Mund, Nase gehauen, geblutet. Watsche, kaum ausgehalten, quer durch die Turnhalle geflogen, an der Bühne Kopf blutig geschlagen. Eingesperrt mehrere Stunden, Blut aufwischen müssen, Verletzungen, blaue Flecken, an der Wand knien, kein Essen, Schlüsselbund nach oben geworfen, auf den erhobenen Kopf geschlagen, Kopf gebrummt, Ohrenbart gezogen, bis nur noch Zehenspitzen am Boden, zugeschlagen, stundenlang stehen müssen bis zum Zusammenbruch, kein Essen und Trinken, keine richtigen Schuhe, Kollektivstrafe, lange knien, knien bis Mitternacht 4 Stunden, Zahnpaste rund um ihn gestrichen, viele Tatzen, Bücher auf ausgestreckten Armen halten müssen, "habe nicht nur Steine auf dem Weg, sondern Felswände vor sich". Schläge auf Mund, Hiebe mit dem Stecken auf den Rücken und Hintern, zu Unrecht beschuldigt, gestohlen zu haben, systematisch abgewatscht, eingesperrt, Arrest, Kleidung abgenommen, niemand hat geglaubt, wütend. Alpträume, Angst, zu Erzieher ins Bett gegangen, Erzieher hat ihm an die Genitalien gefasst, nach dem Turnen massiert. Auf den Rücken gedreht und manuell und oral sexuell missbraucht, regelmäßig ein halbes Jahr lang. Lippen blutig geschlagen, keine Hilfe bekommen, an den Wangen hochgehoben, fallengelassen und während des Fallens eine kräftige Watsche gegeben, Ecke stehen, Hände geschlagen, kein Essen, verprügelt im Keller, Glatze geschnitten, vorgeführt bei Spaziergängen, "Stopplichter" genannt, brutal geschlagen, "nazimäßig", nachts aus dem Bett geholt, im Gang stehen mit ausgestreckten Händen, Hiebe auf die Hände, Stehen bis zum Umfallen, Besuchsverbot, Drill, furchtbares System. "Häschen hüpf" ist Hüpfen müssen vom Keller bis auf den Dachboden, bis zum Umfallen, geschlagen bis zum Umfallen, fürchterliche Watschen, gegen Grabschereien gewehrt, Schlüssel hochwerfen und Ohrfeige gegeben, Zwangsarbeit, mehrmaliges Hofkehren, heiß-kalte Duschen, Flucht nach Oberösterreich, abgeholt, eine "kassiert", "Dreck am Stecken", "Pflicht, Zwang" zu Kirchenbesuchen, Briefe geöffnet, Wurstbrot mit totem Schmetterling essen müssen, sexuelle Übergriffe durch ältere Jugendliche, stundenlang im Gang stehen müssen mit ausgestreckten Händen, immer Schläge bekommen, am Ohrenbart hochgezogen, in der Ecke stehen müssen, nichts zu Essen bekommen, abgehauen und dreißigmal Ohrfeigen bekommen, so dass er an die Wand geknallt sei, Ausgangssperre, Besuchsverbot, gute Lehrerin, sexuelle Übergriffe von großen Buben, Nazicamp, Drill, Gehorsam, Gewalt, System der Unterdrückung, Angst, Schläge, beschimpft als Krüppel, fast täglich brutal geschlagen, Kopfschmerzen, Blutergüsse, Nasenbluten, besondere Grausamkeit, Ohrfeigen, mit voller Wucht mit den Fäusten ins Gesicht geschlagen, Gegenstand in die Luft werfen, Ohrfeige verabreichen, von einer Ohrfeige wurde ein Zahn beschädigt, entzweigebrochen, Innenseite der Lippe und die Zunge verletzt, durfte nicht zum Zahnarzt gehen, Verletzung als Sportunfall getarnt. Exzessive Prügelorgien veranstaltet vom Heimleiter, mit der Faust ausgeholt und so heftig zugeschlagen, dass es einen über den Tisch geschleudert hat. Mehrfach gezüchtigt. Glatze geschnitten, Karzer gesperrt, demütigend, Platzangst noch heute, brutal verdroschen, weil ich einen anderen Buben getröstet habe. Blutergüsse, angebrochene Rippe, stundenlang im kalten Korridor stehen, Arzt gerufen wegen der Verletzungen, er sagte, er müsste eigentlich Anzeige gegen den Erzieher erstatten, hat es aber nicht getan, in einen Raum gesperrt und von drei Erziehern mit Fäusten und Fußtritten traktiert. Hilfsbereitschaft und Solidarität wurde bestraft, geschlagen in der Schule, Uhr meines Vaters ging zu Bruch, mit 40 Grad Fieber im Garten arbeiten, jüngstes Kind im Jagdberg, ohnmächtig geworden, von den anderen Kindern ins Bad geworfen, Platzwunde, fürchterliche Angst, entwickelte eine Zwangsneurose/Veitstanz, Bettnässer, am Morgen kam der Lehrer in den Schlafsaal und schrie "wer hat mit dem Geschlechtsteil gespielt", Schläge, Karzer, eingesperrt, Rutenschläge auf den Hintern, mitzählen, mit dem Lineal Fingerspitzen geschlagen, Ohren gezogen, wurde gequält, Hakenkreuzfahne im Speisesaal, abends Breiiges oder Eingebranntes, mussten alles aufessen und davor Heil Hitler schreien. Nur zu Weihnachten gab es etwas Gutes. Im Winter und Sommer vor dem Frühstück barfuß durch den Hof gejagt, ich war allein, es war kein Heim, sondern ein Lager, einmal wurde uns ein "Kriegsheld" vorgestellt. Stockschläge auf Finger und Hände, stundenlanges Scheitlknien, Strafaufgaben. Viele Schläge mit Werkzeug, Mistgabel, Rechen, Holzprügel, Scheitelknien, arbeiten im Stall, auf Feld und Alm, Platzwunde am Kopf mit Rum behandelt, Unfall: linken Zeigefinger verloren, im Spital musste ich lügen, Schläge, Watschen, drei bis fünfundzwangig Watschen für eine Lappalie, mit der linken Hand den Kopf in Position gebracht und mit der rechten mit voller Gewalt zugeschlagen, geschlagen mit dem Schlüsselbund drei- bis fünfundzwangigmal, Löcher in den Kopf geschlagen, viele Watschen und Kopfnüsse, seelisch und psychisch fertig gemacht, schimpfte über unsere Eltern "Zigeunerpack und Asoziale", Watschen und Tritte in den Unterleib bis zur Bewusstlosigkeit, musste mich selbst nach Anweisung befriedigen, Erzieherin nahm selbst Hand an mir, um mir zu zeigen, wie man es macht und was Frauen gerne haben, zitterte, Scham und Angst, Stehfolter: in Zweierreihen zwei bis vier Stunden aufrecht stehen, ohne ein Wort zu sprechen und ohne Bewegung.
(zititiert aus dem Bericht der Opferschutzstelle des Landes Vorarlberg-> Opferschutzbericht (pdf, 211 KB)vollständiger Bericht)
Gedauert hat das ganze bis herauf in die 70er-Jahre mit einem nochmaligen "Revival" in den frühen 90ern. Geschwiegen wurde darüber bis ins Jahr 2010...
Sehr viel Gewalt, Schlägerei vermutlich als sadistisch zu bezeichnen, eine Sammlung von Stecken unterschiedlicher Dicke, ständiger Druck, wann und in welcher Form eine Strafe erfolge, demütigende Sanktionen, ein Kilo Staubzucker essen müssen, Unterhose eine Woche tragen und am Wochenende für schmutzige Unterwäsche bestraft, mit dem Eisenmeterstab geschlagen, dass das Blut in der Klasse gespritzt hat, Bettnässen: Essensentzug oder nur trockenes Brot essen. Versuch der Veränderung der Erziehungsmethoden: Hausmeister musste die Kinder schlagen. Katze nicht wie befohlen in einem Sack ins Wasser geworfen: Prügel bekommen, geschlagen, Milchprodukte essen müssen, hungern, Angst gemacht, unterdrückt, gezwickt, Ohren gezogen, Sachen ins Gesicht geworfen. Kinn mit Finger nach oben drücken, dann von oben mit der flachen Hand auf Mund, Nase gehauen, geblutet. Watsche, kaum ausgehalten, quer durch die Turnhalle geflogen, an der Bühne Kopf blutig geschlagen. Eingesperrt mehrere Stunden, Blut aufwischen müssen, Verletzungen, blaue Flecken, an der Wand knien, kein Essen, Schlüsselbund nach oben geworfen, auf den erhobenen Kopf geschlagen, Kopf gebrummt, Ohrenbart gezogen, bis nur noch Zehenspitzen am Boden, zugeschlagen, stundenlang stehen müssen bis zum Zusammenbruch, kein Essen und Trinken, keine richtigen Schuhe, Kollektivstrafe, lange knien, knien bis Mitternacht 4 Stunden, Zahnpaste rund um ihn gestrichen, viele Tatzen, Bücher auf ausgestreckten Armen halten müssen, "habe nicht nur Steine auf dem Weg, sondern Felswände vor sich". Schläge auf Mund, Hiebe mit dem Stecken auf den Rücken und Hintern, zu Unrecht beschuldigt, gestohlen zu haben, systematisch abgewatscht, eingesperrt, Arrest, Kleidung abgenommen, niemand hat geglaubt, wütend. Alpträume, Angst, zu Erzieher ins Bett gegangen, Erzieher hat ihm an die Genitalien gefasst, nach dem Turnen massiert. Auf den Rücken gedreht und manuell und oral sexuell missbraucht, regelmäßig ein halbes Jahr lang. Lippen blutig geschlagen, keine Hilfe bekommen, an den Wangen hochgehoben, fallengelassen und während des Fallens eine kräftige Watsche gegeben, Ecke stehen, Hände geschlagen, kein Essen, verprügelt im Keller, Glatze geschnitten, vorgeführt bei Spaziergängen, "Stopplichter" genannt, brutal geschlagen, "nazimäßig", nachts aus dem Bett geholt, im Gang stehen mit ausgestreckten Händen, Hiebe auf die Hände, Stehen bis zum Umfallen, Besuchsverbot, Drill, furchtbares System. "Häschen hüpf" ist Hüpfen müssen vom Keller bis auf den Dachboden, bis zum Umfallen, geschlagen bis zum Umfallen, fürchterliche Watschen, gegen Grabschereien gewehrt, Schlüssel hochwerfen und Ohrfeige gegeben, Zwangsarbeit, mehrmaliges Hofkehren, heiß-kalte Duschen, Flucht nach Oberösterreich, abgeholt, eine "kassiert", "Dreck am Stecken", "Pflicht, Zwang" zu Kirchenbesuchen, Briefe geöffnet, Wurstbrot mit totem Schmetterling essen müssen, sexuelle Übergriffe durch ältere Jugendliche, stundenlang im Gang stehen müssen mit ausgestreckten Händen, immer Schläge bekommen, am Ohrenbart hochgezogen, in der Ecke stehen müssen, nichts zu Essen bekommen, abgehauen und dreißigmal Ohrfeigen bekommen, so dass er an die Wand geknallt sei, Ausgangssperre, Besuchsverbot, gute Lehrerin, sexuelle Übergriffe von großen Buben, Nazicamp, Drill, Gehorsam, Gewalt, System der Unterdrückung, Angst, Schläge, beschimpft als Krüppel, fast täglich brutal geschlagen, Kopfschmerzen, Blutergüsse, Nasenbluten, besondere Grausamkeit, Ohrfeigen, mit voller Wucht mit den Fäusten ins Gesicht geschlagen, Gegenstand in die Luft werfen, Ohrfeige verabreichen, von einer Ohrfeige wurde ein Zahn beschädigt, entzweigebrochen, Innenseite der Lippe und die Zunge verletzt, durfte nicht zum Zahnarzt gehen, Verletzung als Sportunfall getarnt. Exzessive Prügelorgien veranstaltet vom Heimleiter, mit der Faust ausgeholt und so heftig zugeschlagen, dass es einen über den Tisch geschleudert hat. Mehrfach gezüchtigt. Glatze geschnitten, Karzer gesperrt, demütigend, Platzangst noch heute, brutal verdroschen, weil ich einen anderen Buben getröstet habe. Blutergüsse, angebrochene Rippe, stundenlang im kalten Korridor stehen, Arzt gerufen wegen der Verletzungen, er sagte, er müsste eigentlich Anzeige gegen den Erzieher erstatten, hat es aber nicht getan, in einen Raum gesperrt und von drei Erziehern mit Fäusten und Fußtritten traktiert. Hilfsbereitschaft und Solidarität wurde bestraft, geschlagen in der Schule, Uhr meines Vaters ging zu Bruch, mit 40 Grad Fieber im Garten arbeiten, jüngstes Kind im Jagdberg, ohnmächtig geworden, von den anderen Kindern ins Bad geworfen, Platzwunde, fürchterliche Angst, entwickelte eine Zwangsneurose/Veitstanz, Bettnässer, am Morgen kam der Lehrer in den Schlafsaal und schrie "wer hat mit dem Geschlechtsteil gespielt", Schläge, Karzer, eingesperrt, Rutenschläge auf den Hintern, mitzählen, mit dem Lineal Fingerspitzen geschlagen, Ohren gezogen, wurde gequält, Hakenkreuzfahne im Speisesaal, abends Breiiges oder Eingebranntes, mussten alles aufessen und davor Heil Hitler schreien. Nur zu Weihnachten gab es etwas Gutes. Im Winter und Sommer vor dem Frühstück barfuß durch den Hof gejagt, ich war allein, es war kein Heim, sondern ein Lager, einmal wurde uns ein "Kriegsheld" vorgestellt. Stockschläge auf Finger und Hände, stundenlanges Scheitlknien, Strafaufgaben. Viele Schläge mit Werkzeug, Mistgabel, Rechen, Holzprügel, Scheitelknien, arbeiten im Stall, auf Feld und Alm, Platzwunde am Kopf mit Rum behandelt, Unfall: linken Zeigefinger verloren, im Spital musste ich lügen, Schläge, Watschen, drei bis fünfundzwangig Watschen für eine Lappalie, mit der linken Hand den Kopf in Position gebracht und mit der rechten mit voller Gewalt zugeschlagen, geschlagen mit dem Schlüsselbund drei- bis fünfundzwangigmal, Löcher in den Kopf geschlagen, viele Watschen und Kopfnüsse, seelisch und psychisch fertig gemacht, schimpfte über unsere Eltern "Zigeunerpack und Asoziale", Watschen und Tritte in den Unterleib bis zur Bewusstlosigkeit, musste mich selbst nach Anweisung befriedigen, Erzieherin nahm selbst Hand an mir, um mir zu zeigen, wie man es macht und was Frauen gerne haben, zitterte, Scham und Angst, Stehfolter: in Zweierreihen zwei bis vier Stunden aufrecht stehen, ohne ein Wort zu sprechen und ohne Bewegung.
(zititiert aus dem Bericht der Opferschutzstelle des Landes Vorarlberg-> Opferschutzbericht (pdf, 211 KB)vollständiger Bericht)
Gedauert hat das ganze bis herauf in die 70er-Jahre mit einem nochmaligen "Revival" in den frühen 90ern. Geschwiegen wurde darüber bis ins Jahr 2010...
rauch - 24. Nov, 16:06
Von "CP" bis "Z": Straßenbauplanspiele
Die Diskussion rund um die Verbindung der beiden Autobahnen im Schweizer/Vorarlberger Rheintal ist alt. Jahrzehntelang wurde das Projekt unter dem Namen "S18 - Bodenseeschnellstraße" projektiert, mitten durch das "Lauteracher Ried" ein Naturschutzgebiet von unschätzbarem Wert mitten in einem dicht besiedelten Ballungsraum. Durch diesen "Centralpark des Rheintals" eine vierspurige Schnellstraße zu betonieren stiess auf heftigen Widerstand von vielen Seiten. Gekippt wurde die Trasse letztlich dadurch, dass die Durchschneidung eines NATURA-2000-Gebietes zwar in Österreich augenzwinkernd hingenommen würde, nicht jedoch vom Europarecht und den Höchstgerichten.
Gestern hat, nach einem langen "konsensorientierten Planungsverfahren", die Landesregierung für zwei verbliebene neue Trassen eine Detailplanung beschlossen: CP und Z sind die Kürzel dafür.
Unsere Stellungnahme dazu in Kurzform hier:
Stellungnahme-Gruene-zu-Endbericht-Planungsverfahren (pdf, 53 KB)
Die kurzfristig machbaren Sofotmaßnahmen bringen einen Großteil der Entlastungswirkung bei einem Bruchteil der Kosten für eine Schnellstraße, deren Realisierung im besten Fall 2025 abgeschlossen sein könnte - wenn überhaupt je genehmigungsfähig und finanzierbar...
Diese Erkenntnis sickert mittlerweile auch bei den glühendsten Anhängern einer Straßenvariante. Über die Umsetzung wird zu berichten sein.
Gestern hat, nach einem langen "konsensorientierten Planungsverfahren", die Landesregierung für zwei verbliebene neue Trassen eine Detailplanung beschlossen: CP und Z sind die Kürzel dafür.
Unsere Stellungnahme dazu in Kurzform hier:
Stellungnahme-Gruene-zu-Endbericht-Planungsverfahren (pdf, 53 KB)
Die kurzfristig machbaren Sofotmaßnahmen bringen einen Großteil der Entlastungswirkung bei einem Bruchteil der Kosten für eine Schnellstraße, deren Realisierung im besten Fall 2025 abgeschlossen sein könnte - wenn überhaupt je genehmigungsfähig und finanzierbar...
Diese Erkenntnis sickert mittlerweile auch bei den glühendsten Anhängern einer Straßenvariante. Über die Umsetzung wird zu berichten sein.
rauch - 23. Nov, 14:50
Geldwäsche?
Uns ist schon vor längerer Zeit aufgefallen, dass die Hypobank Vorarlberg über ihre Tochter in Liechtenstein seltsame - um es vorsichtig zu formulieren - Auslandstöchter hat:
Hypo Vorarlberg Capital Finance (Jersey) Limited
HIB Investment Ltd Tortola, British Virgin Islands
Hypo LP (I) Ltd Tortola, British Virgin Islands
Hypo LP (II) Ltd Tortola, British Virgin Islands
HIB Protektor Ltd Tortola, British Virgin Islands
Hypo Trust and Corporate Services (Brunei) Ltd.
Quellen: Vorarlberger Landes- und Hypothekenbank: Jahresabschluss zum 31.12.2008; Hypo Investment Bank (Liechtenstein) AG: Geschäftsbericht 2008.
Nun berichtet FORMAT folgendes: -Auf-Tiroler-Anwalt-und-Vorarlberger-Hypo-lastet-Untreue-und-Geldwaescheverdacht-Unternehmen-Branchen-FORMAT-Online (pdf, 78 KB)
Das ist insofern seltsam, weil uns seinerzeit in zwei Anfragebeantwortungen versichert wurde, alles sei bestens und rechtens:
29-01-283Hypo-Geldgesch-Beantwortung (pdf, 16 KB)
HYPO_2 (pdf, 32 KB)
Obwohl noch 2008 von der Landesregierung versichert wurde, die Hypo-Tochter in Liechtenstein sei blitzsauber, sowohl hinsichtlich ihrer Geschäfte als auch hinsichtlich ihres Ertrages, wurde Ende 2009 der Verkauf finalisiert.
Jede Form der Fragestellung wurde damals von der HYPO mit wütenden Angriffen auf die Frager beantwortet:
VN-Bericht-19052009 (pdf, 739 KB)
Jetzt gibt es eine SPÖ-Anfrage zum FORMAT-Bericht - und wieder ein umgehendes Dementi der HYPO-Geschäftsführung....
Auf die Antworten bin ich jetzt schon gespannt.
Hypo Vorarlberg Capital Finance (Jersey) Limited
HIB Investment Ltd Tortola, British Virgin Islands
Hypo LP (I) Ltd Tortola, British Virgin Islands
Hypo LP (II) Ltd Tortola, British Virgin Islands
HIB Protektor Ltd Tortola, British Virgin Islands
Hypo Trust and Corporate Services (Brunei) Ltd.
Quellen: Vorarlberger Landes- und Hypothekenbank: Jahresabschluss zum 31.12.2008; Hypo Investment Bank (Liechtenstein) AG: Geschäftsbericht 2008.
Nun berichtet FORMAT folgendes: -Auf-Tiroler-Anwalt-und-Vorarlberger-Hypo-lastet-Untreue-und-Geldwaescheverdacht-Unternehmen-Branchen-FORMAT-Online (pdf, 78 KB)
Das ist insofern seltsam, weil uns seinerzeit in zwei Anfragebeantwortungen versichert wurde, alles sei bestens und rechtens:
29-01-283Hypo-Geldgesch-Beantwortung (pdf, 16 KB)
HYPO_2 (pdf, 32 KB)
Obwohl noch 2008 von der Landesregierung versichert wurde, die Hypo-Tochter in Liechtenstein sei blitzsauber, sowohl hinsichtlich ihrer Geschäfte als auch hinsichtlich ihres Ertrages, wurde Ende 2009 der Verkauf finalisiert.
Jede Form der Fragestellung wurde damals von der HYPO mit wütenden Angriffen auf die Frager beantwortet:
VN-Bericht-19052009 (pdf, 739 KB)
Jetzt gibt es eine SPÖ-Anfrage zum FORMAT-Bericht - und wieder ein umgehendes Dementi der HYPO-Geschäftsführung....
Auf die Antworten bin ich jetzt schon gespannt.
rauch - 15. Nov, 14:53
Krise? Epochenwandel? Oder eh alles normal?
Wie lang muss man über Krisen reden, bis die Leute das Gefühl haben, dass es ganz normal ist, wenn alles in einer Krise ist?...
Selbst was hinterher als "Epochenwandel" bezeichnet wird, ist im Augenblick, da es passiert nahezu Alltag. Sehr gut beschrieben aht das Finanzkrise-als-Epochenwandel_Harald-Welzer-1-Kopie- (pdf, 57 KB) Harlald Welzer.
Was mittlerweile kaum mehr jemanden irritiert, ist die Ausschaltung der Demokratie mit dem Argument, in der Krise bleibe keine Zeit für langwierige parlamentarische Ver- und Behandlungen.
Dass dahinter die systematische Demontage des Demokratischen stecken könnte, fällt wenigen auf. Ihm schon: Habermas in der FAZ
Selbst was hinterher als "Epochenwandel" bezeichnet wird, ist im Augenblick, da es passiert nahezu Alltag. Sehr gut beschrieben aht das Finanzkrise-als-Epochenwandel_Harald-Welzer-1-Kopie- (pdf, 57 KB) Harlald Welzer.
Was mittlerweile kaum mehr jemanden irritiert, ist die Ausschaltung der Demokratie mit dem Argument, in der Krise bleibe keine Zeit für langwierige parlamentarische Ver- und Behandlungen.
Dass dahinter die systematische Demontage des Demokratischen stecken könnte, fällt wenigen auf. Ihm schon: Habermas in der FAZ
rauch - 6. Nov, 18:57
Mehr direkte Demokratie - aber wie?...
„Die direkte Demokratie wird von der Verfassung leider nicht mütterlich, sondern stiefmütterlich behandelt. Sie wird von der repräsentativen Demokratie bevormundet.“
(Manfried Welan)
„Alle staatliche Gewalt des Landes geht vom Landesvolk aus. Sie wird unmittelbar in Wahlen und Abstimmungen (...) ausgeübt“.
(Artikel 1 Abs. 3 der Vorarlberger Landesverfassung)
Mitbestimmung ermöglichen!
Direkte Demokratie muss ausgebaut werden
In seiner nächsten Sitzung beschließt der Landtag Änderungen in der Landesverfassung, dem Gemeindegesetz und dem Volksabstimmungsgesetz. Bezeichnet wird das ganze etwas vollmundig als „Demokratiepaket“. In Wahrheit geht es dabei um eine erste Verbesserung in Sachen „Direkte Demokratie“.
Derzeit schaut die Regelung so aus, dass, wenn das Volk tasächlich etwas begehrt, also etwas umgesetzt sehen will, im Rahmen eines Volksbegehrens Unterschriften gesammelt und dem Landtag übergeben werden können. Der Landtag kann, aber muss nicht darauf eingehen. Nur wenn 20% der Wahlberechtigten – also rund 50.000 Bürgerinnen und Bürger – das Volksbegehren unterschrieben haben, wird eine Volksabstimmung durchgeführt. Diese Hürde wird nun niedriger: künftig werden 10%, also rund 25.000 Unterschriften benötigt, um eine Volksabstimmung zu erzwingen.
Unzumutbare Hürden bleiben
Die drei letzten Volksbegehren in Vorarlberg brachten es auf jeweils knapp 1000 Unterschriften (Parteienfinanzierung 1999, Direktwahl Gemeindevertretung 2002, kompetenter und kostengünstiger Landtag 2004). Dies hängt auch damit zusammen, dass, wer ein Volksbegehren unterschreiben will, zu den üblichen Öffnungszeiten das Gemeindeamt persönlich aufsuchen muss, um unter Vorlage eines Lichtbildausweises in Gegenwart eines Gemeindebediensteten seine Unterschrift leisten zu können. Das ist eine bürokratische Hürde, die eher dazu geneigt ist, dem Bürger/der Bürgerin ihren freien Willen auszutreiben...
Vorbild Schweiz
Geht es um wirkliche Mitbestimmung der Bürgerinnen und Bürger, wird oft die Schweiz als Vorbild genannt. Zu Recht. Wie läuft es dort?
Die Unterschriftensammlung erfolgt auf Listen, Unterschriften können überall geleistet werden, also auch auf der Strasse. Wer unterschreiben möchte, setzt Name, Wohnadresse, Geburtsdatum und Unterschrift auf eine Liste. (Die Liste benennt im Kopf die Gemeinde und enthält nur jene Unterzeichner, die in der jeweiligen Gemeinde gemeldet sind).
Bevor die Unterschriftenlisten abgegeben werden, erfolgt die Überprüfung durch die Gemeinde, ob jene die unterschrieben haben, auch in der Gemeinde gemeldet sind. Missbrauch wird verwaltungsrechtlich bestraft.
Gesammelt werden kann in der Schweiz 18 Monate lang, um die erforderliche Anzahl zusammen zu bekommen. Eine Volksinitiative in der Schweiz braucht mindestens 100.000 Unterschriften, um zu einem Referendum (Abstimmung) zu führen. Das sind rund 2% der Wahlberechtigten. Im Lichte dessen nimmt sich die Senkung der Vorarlberger Hürde von 20% auf 10% mehr als bescheiden aus...
Wir werden daher in einem nächsten Schritt eine Gesamtreform des Weges zu einer Volksabstimmung (sowohl auf Landes- wie auch auf Gemeindeebene beantragen).
(Manfried Welan)
„Alle staatliche Gewalt des Landes geht vom Landesvolk aus. Sie wird unmittelbar in Wahlen und Abstimmungen (...) ausgeübt“.
(Artikel 1 Abs. 3 der Vorarlberger Landesverfassung)
Mitbestimmung ermöglichen!
Direkte Demokratie muss ausgebaut werden
In seiner nächsten Sitzung beschließt der Landtag Änderungen in der Landesverfassung, dem Gemeindegesetz und dem Volksabstimmungsgesetz. Bezeichnet wird das ganze etwas vollmundig als „Demokratiepaket“. In Wahrheit geht es dabei um eine erste Verbesserung in Sachen „Direkte Demokratie“.
Derzeit schaut die Regelung so aus, dass, wenn das Volk tasächlich etwas begehrt, also etwas umgesetzt sehen will, im Rahmen eines Volksbegehrens Unterschriften gesammelt und dem Landtag übergeben werden können. Der Landtag kann, aber muss nicht darauf eingehen. Nur wenn 20% der Wahlberechtigten – also rund 50.000 Bürgerinnen und Bürger – das Volksbegehren unterschrieben haben, wird eine Volksabstimmung durchgeführt. Diese Hürde wird nun niedriger: künftig werden 10%, also rund 25.000 Unterschriften benötigt, um eine Volksabstimmung zu erzwingen.
Unzumutbare Hürden bleiben
Die drei letzten Volksbegehren in Vorarlberg brachten es auf jeweils knapp 1000 Unterschriften (Parteienfinanzierung 1999, Direktwahl Gemeindevertretung 2002, kompetenter und kostengünstiger Landtag 2004). Dies hängt auch damit zusammen, dass, wer ein Volksbegehren unterschreiben will, zu den üblichen Öffnungszeiten das Gemeindeamt persönlich aufsuchen muss, um unter Vorlage eines Lichtbildausweises in Gegenwart eines Gemeindebediensteten seine Unterschrift leisten zu können. Das ist eine bürokratische Hürde, die eher dazu geneigt ist, dem Bürger/der Bürgerin ihren freien Willen auszutreiben...
Vorbild Schweiz
Geht es um wirkliche Mitbestimmung der Bürgerinnen und Bürger, wird oft die Schweiz als Vorbild genannt. Zu Recht. Wie läuft es dort?
Die Unterschriftensammlung erfolgt auf Listen, Unterschriften können überall geleistet werden, also auch auf der Strasse. Wer unterschreiben möchte, setzt Name, Wohnadresse, Geburtsdatum und Unterschrift auf eine Liste. (Die Liste benennt im Kopf die Gemeinde und enthält nur jene Unterzeichner, die in der jeweiligen Gemeinde gemeldet sind).
Bevor die Unterschriftenlisten abgegeben werden, erfolgt die Überprüfung durch die Gemeinde, ob jene die unterschrieben haben, auch in der Gemeinde gemeldet sind. Missbrauch wird verwaltungsrechtlich bestraft.
Gesammelt werden kann in der Schweiz 18 Monate lang, um die erforderliche Anzahl zusammen zu bekommen. Eine Volksinitiative in der Schweiz braucht mindestens 100.000 Unterschriften, um zu einem Referendum (Abstimmung) zu führen. Das sind rund 2% der Wahlberechtigten. Im Lichte dessen nimmt sich die Senkung der Vorarlberger Hürde von 20% auf 10% mehr als bescheiden aus...
Wir werden daher in einem nächsten Schritt eine Gesamtreform des Weges zu einer Volksabstimmung (sowohl auf Landes- wie auch auf Gemeindeebene beantragen).
rauch - 28. Okt, 16:15
Nulldefizit - ja, bitte!
„Wir machen keine Schulden auf Kosten kommender Generationen!“
(LH Sausgruber zum Budget)
Ungebremster Natur- und Landschaftsverbrauch –
Schuldenmacherei auf Kosten der nächsten Generationen!
Geht’s ums Geld, pocht die Landesregierung auf Sparsamkeit. Geht es um Natur und Landschaftsverbrauch, tut man so, als gäbe es kein Morgen!
Keine neuen Schulden machen, nicht mehr ausgeben als man einnimmt, sorgsam mit dem Budget umgehen: lauter gute Grundsätze, die eine lange Tradition in Vorarlberg haben. Allerdings gilt dies nur, wenn es ums Geld geht. Die „Ökobilanz“ schaut trister aus denn je.
Bodenverbrauch ungebrochen
In den letzten zehn Jahren wurde im Schnitt täglich rund 500 m2 Grund in Baufläche umgewidmet, in Summe rund 550 Hektar. Das entspricht der Gesamtfläche der Gemeinde Altach.
Im Walgau sind seit 2002 mehr als 24 Hektar Grünzone in Betriebsgebiet umgewidmet worden, darunter viele wertvolle Landwirtschaftsböden und Auwälder. Zuletzt in Thüringen, wo ein Fußball-Trainingsplatz mitten im Auwald errichtet wird.
In Bürserberg wurden, trotz rückläufiger Bevölkerungsentwicklung, die Baulandflächen innerhalb von zehn Jahren um die Hälfte ausgeweitet, ausschließlich, um Ferienwohnungen zu errichten.
Dazu muss man wissen, dass 90% der Landesfläche in Vorarlberg dem Berggebiet zuzuordnen sind, für Siedlung und intensive landwirtschaftliche Nutzung stehen nur 10% zur Verfügung.
Pisten, Lifte, Schneeerzeugung: alles geht...
„Mellau-Damüls war ein Tabubruch“ sagte der Vorsitzende des Vorarlberger Naturschutzrates Dr. Georg Grabherr. Genau so ist es gekommen. Vom Kleinen Walsertal bis Warth, vom Montafon bis Lech werden Lifte zusammengeschlossen, Pisten erweitert, Schneeerzeugungsanlagen samt Beschneiungsteichen installiert.
Negative „Highlights“ sind sicher die neue Seilbahnverbindung Grasjoch-Nova; Lech – Schröcken und Zürs-Stuben. Ein Beispiel für grandiose „Alpin-Autobahnen“, die ohne Rücksicht auf Verluste in die Landschaft gefräst werden ist auf der Albona zu sehen: fast 5 Hektar Geländeveränderungen! (siehe Bild unten...)
Schleichende Bodenversiegelung
Stück für Stück und fast unbemerkt wird immer mehr Fläche zubetoniert oder asphaltiert. Kleines Beispiel: Allein im Großen Walsertal wurde innerhalb kurzer Zeit um Asphaltierung von 4km Güterwegen angesucht, macht rund 16.000 m².
Versiegelung macht Hochwasser: je mehr Flächen „dicht“ sind, desto mehr Wasser rinnt mit zunehmender Geschwindigkeit ab – in Flüsse und Bäche, die sowieso schon ausgelastet sind.
Verdrängungswettkampf
Schrumpfen Natur- und Landschaftsräume, wachsen die ohnehin schon scharfen Nutzungskonflikte: Bauen und Wohnen, Wirtschaft und Arbeit, Freizeit und Sport, Verkehr und Mobilität, Tourismus, Wald und Wild – alle wollen den weniger werdenden Platz für sich beanspruchen. Daher sind Natur- und Landschaftsverbrauch in der bisherigen Geschwindigkeit nicht fortzusetzen, weil damit die Lebensgrundlagen kommender Generationen zerstört werden. Im Klartext: Geldschulden können eines Tages zurückgezahlt werden; was an Natur, Landschaft, Artenvielfalt, Grund und Boden verbaut und verbraucht ist, kommt nicht wieder zurück. Wir leben auf Pump, auf Kosten kommender Generationen.
Daher braucht Vorarlberg:
- ein „Nulldefizit“ bei Natur- und Landschaftsverbrauch, das heißt: keine neuen Schulden auf Kosten künftiger Generationen!
- Sicherung der letzten vorhandenen „Tabuzonen“ gegen Vernutzung und Erschließung („weiße Zone“ – Vorschlag Naturschutzrat)
- eine jährliche „Ökobilanz“ was Natur- Boden und Landschaftsverbrauch angeht, um die Grundlagen dafür zu schaffen
- eine Überarbeitung des Gesetzes für Naturschutz- und Landschaftsentwicklung, um diese Ziele rechtsverbindlich zu verankern

(LH Sausgruber zum Budget)
Ungebremster Natur- und Landschaftsverbrauch –
Schuldenmacherei auf Kosten der nächsten Generationen!
Geht’s ums Geld, pocht die Landesregierung auf Sparsamkeit. Geht es um Natur und Landschaftsverbrauch, tut man so, als gäbe es kein Morgen!
Keine neuen Schulden machen, nicht mehr ausgeben als man einnimmt, sorgsam mit dem Budget umgehen: lauter gute Grundsätze, die eine lange Tradition in Vorarlberg haben. Allerdings gilt dies nur, wenn es ums Geld geht. Die „Ökobilanz“ schaut trister aus denn je.
Bodenverbrauch ungebrochen
In den letzten zehn Jahren wurde im Schnitt täglich rund 500 m2 Grund in Baufläche umgewidmet, in Summe rund 550 Hektar. Das entspricht der Gesamtfläche der Gemeinde Altach.
Im Walgau sind seit 2002 mehr als 24 Hektar Grünzone in Betriebsgebiet umgewidmet worden, darunter viele wertvolle Landwirtschaftsböden und Auwälder. Zuletzt in Thüringen, wo ein Fußball-Trainingsplatz mitten im Auwald errichtet wird.
In Bürserberg wurden, trotz rückläufiger Bevölkerungsentwicklung, die Baulandflächen innerhalb von zehn Jahren um die Hälfte ausgeweitet, ausschließlich, um Ferienwohnungen zu errichten.
Dazu muss man wissen, dass 90% der Landesfläche in Vorarlberg dem Berggebiet zuzuordnen sind, für Siedlung und intensive landwirtschaftliche Nutzung stehen nur 10% zur Verfügung.
Pisten, Lifte, Schneeerzeugung: alles geht...
„Mellau-Damüls war ein Tabubruch“ sagte der Vorsitzende des Vorarlberger Naturschutzrates Dr. Georg Grabherr. Genau so ist es gekommen. Vom Kleinen Walsertal bis Warth, vom Montafon bis Lech werden Lifte zusammengeschlossen, Pisten erweitert, Schneeerzeugungsanlagen samt Beschneiungsteichen installiert.
Negative „Highlights“ sind sicher die neue Seilbahnverbindung Grasjoch-Nova; Lech – Schröcken und Zürs-Stuben. Ein Beispiel für grandiose „Alpin-Autobahnen“, die ohne Rücksicht auf Verluste in die Landschaft gefräst werden ist auf der Albona zu sehen: fast 5 Hektar Geländeveränderungen! (siehe Bild unten...)
Schleichende Bodenversiegelung
Stück für Stück und fast unbemerkt wird immer mehr Fläche zubetoniert oder asphaltiert. Kleines Beispiel: Allein im Großen Walsertal wurde innerhalb kurzer Zeit um Asphaltierung von 4km Güterwegen angesucht, macht rund 16.000 m².
Versiegelung macht Hochwasser: je mehr Flächen „dicht“ sind, desto mehr Wasser rinnt mit zunehmender Geschwindigkeit ab – in Flüsse und Bäche, die sowieso schon ausgelastet sind.
Verdrängungswettkampf
Schrumpfen Natur- und Landschaftsräume, wachsen die ohnehin schon scharfen Nutzungskonflikte: Bauen und Wohnen, Wirtschaft und Arbeit, Freizeit und Sport, Verkehr und Mobilität, Tourismus, Wald und Wild – alle wollen den weniger werdenden Platz für sich beanspruchen. Daher sind Natur- und Landschaftsverbrauch in der bisherigen Geschwindigkeit nicht fortzusetzen, weil damit die Lebensgrundlagen kommender Generationen zerstört werden. Im Klartext: Geldschulden können eines Tages zurückgezahlt werden; was an Natur, Landschaft, Artenvielfalt, Grund und Boden verbaut und verbraucht ist, kommt nicht wieder zurück. Wir leben auf Pump, auf Kosten kommender Generationen.
Daher braucht Vorarlberg:
- ein „Nulldefizit“ bei Natur- und Landschaftsverbrauch, das heißt: keine neuen Schulden auf Kosten künftiger Generationen!
- Sicherung der letzten vorhandenen „Tabuzonen“ gegen Vernutzung und Erschließung („weiße Zone“ – Vorschlag Naturschutzrat)
- eine jährliche „Ökobilanz“ was Natur- Boden und Landschaftsverbrauch angeht, um die Grundlagen dafür zu schaffen
- eine Überarbeitung des Gesetzes für Naturschutz- und Landschaftsentwicklung, um diese Ziele rechtsverbindlich zu verankern

rauch - 20. Okt, 12:16
Horizon Field - für immer oder doch nicht?
Es ist ja nicht so, dass das Projekt horizon field von Antony Gormley nicht schon vorher polarisiert hätte. 100 Eisenfiguren in die alpine Landschaft zu stellen, exakt auf einer Seehöhe von 2039 Metern, verteilt auf eine Fläche von 150 Quadratkilometern stieß auf viele Widerstände.
Einmal umgesetzt, war das Echo enorm, einheimische Groß-Kritiker verstummten, bis auf einzelne Stimmen, die sich vorwiegend daran stießen, dass die Figuren sichtlich nackt und männlich, somit also auch 100 Penisse öffentlich sichtbar waren, wenn auch aus Eisen, aber trotzdem.
Unklar ist, welche Motive diesem Versuch zugrunde liegen...
Das Projekt war auf zwei Jahre begrenzt, die Figuren sollten im Frühjahr 2012 wieder abgebaut werden. Inzwischen gibt es Diskussionen darüber, ob sie nicht stehen bleiben sollen. Oder zumindest einige. Warum?
Touristiker sind draufgekommen, dass mit Kunst am Berg Besucher angelockt werden können, auch im Sommer, weil die Gormley-Eisenmänner auf jeden Fall besser aussehen, als die vielen Liftstützen in der Landschaft.
Die Facetten der Debatte sind so interessant wie vielfältig:
- kann/darf ein Kunstprojekt, das auf 2 Jahre angelegt war einfach verlängert werden ohne zur reinen Touristenattraktion zu verkommen?
- Touristiker meinen, eine kunstvermittelnde Begleitung, wie sie jetzt durch das Kunsthaus Bregenz stattfindet, sei unnötig, die Leute würden auch selber hinfinden, der Rest sei ohnehin Firlefanz der nur koste und nichts bringe
- was ist mit den Verträgen und Bewilligungen, die alle befristet sind?
- können die Figuren, kann das Projekt transformiert werden, etwa in dem Sinne, dass die Eisenmänner konstante Beobachter der alpinen Landschaft bleiben, die ja fortlaufend verändert wird, vor allem auch durch Eingriffe des Menschen und durch den Klimawandel?
- kann diese Beobachterfunktion genützt werden für einen fortlaufenden Diskurs um diese erwünschten und unerwünschten Veränderungen?
- kann die Debatte darüber das Handeln gestalten und verändern?
- finden sich 100 Donatoren, die je 1000 Euro zahlen, ohne dass ihnen die Figur je gehören wird (Betreiber der "Stehen-lassen-Fraktion" sagen ja)
- wer entscheidet letztlich, was geschieht (abbauen, stehenlassen, transformieren...) und nach welchen Kriterien?
Ich finde schon die Diskussion darüber spannend, egal wie sie ausgeht!

Einmal umgesetzt, war das Echo enorm, einheimische Groß-Kritiker verstummten, bis auf einzelne Stimmen, die sich vorwiegend daran stießen, dass die Figuren sichtlich nackt und männlich, somit also auch 100 Penisse öffentlich sichtbar waren, wenn auch aus Eisen, aber trotzdem.
Unklar ist, welche Motive diesem Versuch zugrunde liegen...
Das Projekt war auf zwei Jahre begrenzt, die Figuren sollten im Frühjahr 2012 wieder abgebaut werden. Inzwischen gibt es Diskussionen darüber, ob sie nicht stehen bleiben sollen. Oder zumindest einige. Warum?
Touristiker sind draufgekommen, dass mit Kunst am Berg Besucher angelockt werden können, auch im Sommer, weil die Gormley-Eisenmänner auf jeden Fall besser aussehen, als die vielen Liftstützen in der Landschaft.
Die Facetten der Debatte sind so interessant wie vielfältig:
- kann/darf ein Kunstprojekt, das auf 2 Jahre angelegt war einfach verlängert werden ohne zur reinen Touristenattraktion zu verkommen?
- Touristiker meinen, eine kunstvermittelnde Begleitung, wie sie jetzt durch das Kunsthaus Bregenz stattfindet, sei unnötig, die Leute würden auch selber hinfinden, der Rest sei ohnehin Firlefanz der nur koste und nichts bringe
- was ist mit den Verträgen und Bewilligungen, die alle befristet sind?
- können die Figuren, kann das Projekt transformiert werden, etwa in dem Sinne, dass die Eisenmänner konstante Beobachter der alpinen Landschaft bleiben, die ja fortlaufend verändert wird, vor allem auch durch Eingriffe des Menschen und durch den Klimawandel?
- kann diese Beobachterfunktion genützt werden für einen fortlaufenden Diskurs um diese erwünschten und unerwünschten Veränderungen?
- kann die Debatte darüber das Handeln gestalten und verändern?
- finden sich 100 Donatoren, die je 1000 Euro zahlen, ohne dass ihnen die Figur je gehören wird (Betreiber der "Stehen-lassen-Fraktion" sagen ja)
- wer entscheidet letztlich, was geschieht (abbauen, stehenlassen, transformieren...) und nach welchen Kriterien?
Ich finde schon die Diskussion darüber spannend, egal wie sie ausgeht!

rauch - 12. Okt, 16:47