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Darf man öffentliches Geld veranlagen?

Antwort: sicher. Soll man sogar. Die Frage ist nur wie.
Die Bundesfinanzierungsagentur - und nicht nur die - hat veranlagt, wie die gesamte Herde, die dem Versprechen nachgelaufen ist, man müsse nur das Geld arbeiten lassen, dann bringe es zwanzig Prozent und mehr Rendite. Die Herde ist geschoren worden - und die Republik Österreich mit. Von 617 Millionen die noch in Risikopapieren stecken sind 377 Millionen jetzt schon abzuschreiben. Rest offen. Die 600 Millionen, die von den ÖBB verspekuliert worden sind haben im übrigen eh schon alle wieder vergessen....
Jetzt zeigt sich, dass auch die Krankenkassen, Länder, Städte, Gemeinden in viel größerem Ausmaß in derartigen "Veranlagungen" stecken als bisher gedacht.
So hat die kleine und ohnehin finanzschwache Vorarlberger Gemeinde Zwischenwasser bei ihrem Finanzmarkt-Veranlagungs-Abenteuer satte 700.000 Euro in den Sand gesetzt. In Schwarzach waren es 160.000 Euro - dort allerdings sogar auf Anraten des Gemeindeverbandes, man solle sich dieses "Produktes" bedienen, es sei ein gutes Instrument zur Schuldenreduzierung...

Was im Zusammenhang mit cross-border-Geschäften noch alles zutage treten wird muss man sowieso abwarten. Einen Eindruck vom möglichen Ausmaß bekommt man in einem ZEIT-Artikel.

Öffentliches Geld veranlagen? Ja, aber nicht im Casino!jodok-fink1

Hintennach kann man nämlich nur machen, was der Herr auf dem Bild macht:
"A Fuuscht im Sack"

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https://rauch.twoday.net/stories/5828300/modTrackback

Trackbacks zu diesem Beitrag

mariolechner.twoday.net - 19. Jul, 21:54

Wirrkopf

Es gibt unter den regelmäßigen... [weiter]
Michael (Gast) - 17. Jul, 11:35

Casino?

Wenn die Ratingagenturen die Investments mit AAA bewerten - und das war, so viel ich weiß hier der Fall - kann man wohl kaum von einem Casino sprechen, sondern von einer sicheren, konservativen Veranlagung. Dass die Ratingagenturen alle falsch lagen ist halt so - aber im nachhinein ist man immer klüger.

Außerdem sollten wir auch nicht vergessen, dass diese Veranlagungen zwar auf der einen Seite 377 Millionen gekostet haben, auf der anderen Seite aber auch mehrer Milliarden an Zinszahlungen gespart wurden.

Peter (Gast) - 18. Jul, 20:58

Ja Casino!

Haben Sie schon mal was von Klumpenrisko gehört? Das scheint hier der Fall gewesen zu sein...
"Dass die Bundesfinanzierungagentur zeitweise 1,8 Prozent der weltweit problematischen Wertpapiere gekauft habe, sei, vergleicht man Österreich mit dem Rest der Welt, ein "überproportional großer Anteil", kritisiert Fiedler. So etwas müsse künftig verhindert werden und könne schon mit gewissen Regulativen abgestellt werden. "
Quelle: http://oe1.orf.at/inforadio/110130.html?filter=3
Aufklärer (Gast) - 18. Jul, 22:50

GRÜNER SPITZELSKANDAL

Was im LT-Wahljahr bestimmt auch die politische Konkurrenz der Ländle-GrünInnen interessieren dürfte: Allem Anschein nach hat der skandalöse grüne Spitzelskandal auch eine Ländle-Dimension, denn wie ich dem Mailverkehr zwischen Karl Öllinger und dem Datenforensiker Uwe S. gerade entnehme, gab es über den Mittelsmann Öllinger offensichtlich den Auftrag des grünen NR Abgeordneten Dr. Harald Walser an Uwe S. die beiden "hartnäckigen Rechtsextremisten*" auszuforschen, die sich im Blog von Dr. Walser "tummeln". Hier die entsprechenden Zitate aus dem Mailverkehr von der grünen Homepage (http://www.gruene.at/uploads/media/oelli_1_2.pdf):

Öllinger an Uwe S.: "... Übrigens noch etwas: Mein Kollege aus Vorarlberg, Harald Walser, hat mir erzählt, dass sich auf seinem Blog zwei hartnäckige Rechtsextreme tummeln. Den einen vermutet er in Vorarlberg ... den anderen bei den Alpen-Donau-Leuten ..."

Der Spitzelauftrag Dr. Walsers über Öllinger an Uwe S. wird (sehr) wahrscheinlich, wenn man feststellt, dass sich Uwe S. der Sache "Walser" tatsächlich angenommen hat, indem er wenig später an Öllinger schreibt:

"... ad Ihr Kollege Harald Walser: Die Nazis sehen rot, wenn sie den Namen Walser hören. Ich glaube, dass ich dazu einiges an Aufklärung beitragen kann ..."

Bin mal gespannt, was der U-Ausschuss u.a. zum Thema Walser (der sich selbst so gerne als "Saubermann" sieht) noch alles ans Tageslicht bringt!


*die übrigens - soweit ich es verfolgt habe - nichts als Kritiker von Dr. Walser bzw. unanständigen/niederträchtigen grünen Politikmethoden (u.a. in der Sache Dr. Graf) sind und demokratische und faire Spielregeln im Umgang der GrünInnen mit dem Mitbewerb einfordern - auch bezeichnend, dass für Dr. Walser jeder ein "hartnäckiger Rechtsextremist" ist, der Majestätsbeleidigung begeht, indem er ihn bzw. die GrünInnen kritisiert ...

meurglys (Gast) - 19. Jul, 09:38

Gähn

Uwe S. hat eine von seinem Dienstgeber genehmigte Firma zur Datenrecherche. Die kann jeder in Anspruch nehmen, auch Sie!!

Wo ist da jetzt der Skandal?? Legen Sie Aktenteile auf den Tisch, die Uwe S. aus seiner beruflichen Tätigkeit unter Verletzung des Amtsgeheimnisses weitergeleitet hat. Die sehe ich nämlich bisher nicht.

Immer diese Polemik
Aufklärer (Gast) - 19. Jul, 12:46

Stimmt nicht!

Uwe S. hat (zumindest offiziell) keine Spitzelfirma zur Verfolgung Andersdenkender (interessant, wie die GrünInnen bei diesem Thema alle ihre Grundsätze über Bord werfen), sondern bietet lt. Homepage (datenforensik.at) an:
- Auswertung des Datenbestandes auf Datenträger
- Wiederherstellen gelöschter Daten, entweder mit Spezialsoftware oder physikalisch im Labor.
- Untersuchungen von Daten auf nachträgliche Veränderung
- Beweisführung bei Alibivortäuschungen
- Beweisführung bei Spurenvernichtungen nach Einbrüchen in Netzwerkanlagen
- Datenschutzverletzungen, Urheberrechtsverletzungen
- Handyauswertungen
- Coaching: Krisensituationen im Umgang mit Medien

Und in wie weit er seine Stellung (und Datenzugänge) als Beamter des Innenministeriums bei seiner Spitzeltätigkeit für Öllinger missbraucht hat (ICH bin da wenig naiv und traue ihm alles zu!), wird der U-Ausschuss zeigen - schau ma mal, Dr. Walser wird vermutlich ein Thema im U-Ausschuss werden, dafür wird die FPÖ wohl sorgen...!
claus (Gast) - 19. Jul, 13:47

@meurglys

erschreckend, was für sie "normal" zu sein scheint - mir schaudert bei der vorstellung, dass sich "datenforensiker" auf politischen auftrag oder aus eigenem antrieb an meinem computer zu schaffen machen und mails etc. hacken ...

aus der geschichte lernen - nie wieder gestapo/stasi-methoden

peace!
claus
Rainer Z. (Gast) - 19. Jul, 17:33

Dr. Walser und die Vorarlberger GrünInnen vermutlich tief im Sumpf des grünen Spitzelskandals!!

Dr. Walser bzgl. des Nazischergen Kumpf auf seiner Homepage (https://haraldwalser.twoday.net/) am 12.7.2009:
„... Uns liegen detaillierte und belegbare Informationen vor, dass das Innenministerium sogar in die Betreuung von Kumpf involviert war. Die Spur führt nach Vorarlberg: Es gab aktiv Kontakte zwischen dem Innenministerium und der Vorarlberger Landespolitik über die weitere Behandlung von Kumpf. ...“
Auch hier die Frage: AUS WELCHER SCHMUTZIGEN STASI-QUELLE HAT WALSER DIESE INFORMATIONEN??!!

... möge auch das der U-Ausschuss aus demokratiehygienischen Gründen hoffentlich bald aufklären, zur Vermittlung grüner DDR-Politmethoden möglichst noch vor den Ländlewahlen....!!
Gast (Gast) - 19. Jul, 18:13

Typisch Walser !!

Dieser Walser ist an politischer Unanständigkeit und Charakterlosigkeit ja wirklich kaum mehr zu unterbieten - ich erinnere auch daran, dass er im „Fall Kumpf“ öffentlich und ohne jeden Beweis zu erbringen mutmaßte, dass es einen schmutzigen Deal zwischen dem Land Vorarlberg und dem Innenministerium gab: Aufnahme von Kumpf gegen Nichteinhaltung der Asylquote - echt unterste Schublade diese miese Unterstellung (und für LH Dr. Sausgruber zurecht eine „bodenlose Unverschämtheit“), aber eben typisch Walser!!
Rainer Z. (Gast) - 19. Jul, 20:53

SCHÄRFSTER PROTEST UND EINDRINGLICHE FORDERUNG EINES DEMOKRATEN!!

Sehr geehrter Herr Rauch!
Ich fordere Sie als Demokrat auf, Herrn MARIO LECHNER per sofort aus allen Parteiämtern zu entfernen, da er demokratische Grundprinzipien mit Füßen tritt (=parteischädigendes Verhalten!), indem er auf seiner Homepage (https://mariolechner.twoday.net) grün-kritische Einträge systematisch zensuriert (löscht) und damit in empörender Weise demonstriert, welch Ungeistes Kind er ist!

Gez.
Rainer Z., Vorarlberg

6 Milliarden jährlich

Und das ganze nennen sie dann "Konsolidierungsbedarf" statt Budgetkürzung.

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