Deutschland : Österreich
Nein, kein Fußballspiel. Ein schlichter Vergleich, wie politisch Verantwortliche sich zur schwierigen Lage äußern.
Der Deutsche Bundespräsident Köhler hat in seiner Berliner Rede vor wenigen Tagen die Dinge beim Namen genannt. Klar und eindeutig, mit scharfer Kritik an jenen, die für das Desaster verantwortlich sind, dennoch mit Blick nach vorne, was notwendig ist und getan werden kann.
Der österreichische Vizekanzler und Finanzminister Pröll hingegen fordert ein - morgen im STANDARD - , nicht zwischen "denen" (die´s angerichtet haben) und "uns" (die wir´s ausbaden müssen) zu unterscheiden; er verteidigt die Banken; er äußert kein einziges Wort der Kritik - außer gegenüber den Kritikern.
Der Zorn des Volkes wird, weil hierzulande weder vom Bundespräsidenten noch vom Kanzler noch von seinem Vize aufgenommen und artikuliert, der politischen Kollekte der Rechten zugeschlagen. Freiwillig - oder besser: grob-fahrlässig.
Die Briten sind da weitaus realistischer: die rechnen schon mit sozialen Unruhen im Sommer. Schaut man sich diese Grafik an, kein Wunder.
Der Deutsche Bundespräsident Köhler hat in seiner Berliner Rede vor wenigen Tagen die Dinge beim Namen genannt. Klar und eindeutig, mit scharfer Kritik an jenen, die für das Desaster verantwortlich sind, dennoch mit Blick nach vorne, was notwendig ist und getan werden kann.
Der österreichische Vizekanzler und Finanzminister Pröll hingegen fordert ein - morgen im STANDARD - , nicht zwischen "denen" (die´s angerichtet haben) und "uns" (die wir´s ausbaden müssen) zu unterscheiden; er verteidigt die Banken; er äußert kein einziges Wort der Kritik - außer gegenüber den Kritikern.
Der Zorn des Volkes wird, weil hierzulande weder vom Bundespräsidenten noch vom Kanzler noch von seinem Vize aufgenommen und artikuliert, der politischen Kollekte der Rechten zugeschlagen. Freiwillig - oder besser: grob-fahrlässig.
Die Briten sind da weitaus realistischer: die rechnen schon mit sozialen Unruhen im Sommer. Schaut man sich diese Grafik an, kein Wunder.
rauch - 27. Mär, 21:39
"Auf youTube ist nur Mist!"
Das ist ein Vorurteil.
Manchmal findet man beim Stöbern oder dank eines Hinweises von guten Freunden Perlen wie :
diese
Dauert genau 1:58 Minuten. Lohnt sich unter Garantie.
Oder auch
diese
Und wenn man bei i-tunes als Suchbegriff "Krise" eingibt, erscheinen ganze 34 Titel. Die Musikbranche muss dringend nachziehen!
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Und wenn man bei i-tunes als Suchbegriff "Krise" eingibt, erscheinen ganze 34 Titel. Die Musikbranche muss dringend nachziehen!
rauch - 27. Mär, 00:00
Ich hätte da mal eine einfache Frage:
Eigentlich sind es zwei Fragen:
Warum hat die Weltwirtschaftskrise von 1929 (und Folgejahre) in den USA zum "New Deal", in Deutschland aber zum Faschismus geführt?
Wird Europa diesesmal - EU sei Dank? - eine klügere Antwort finden?
Hinweise, links und eigene Antworten herzlich willkommen!
Warum hat die Weltwirtschaftskrise von 1929 (und Folgejahre) in den USA zum "New Deal", in Deutschland aber zum Faschismus geführt?
Wird Europa diesesmal - EU sei Dank? - eine klügere Antwort finden?
Hinweise, links und eigene Antworten herzlich willkommen!
rauch - 26. Mär, 14:36
Alle wollen die gemeinsame Schule. Alle?
In Vorarlberg sind sich alle einig: Wir brauchen die gemeinsame Schule. Die Liste der Organisationen, die sich in der Arbeitsgemeinschaft GEMEINSAME SCHULE zusammengefunden hat ist beeindruckend:
- landesverband der elternvereine an den öffentlichen pflichtschulen
- landesverband der elternvereine für ahs und bhs
- vorarlberger familienverband
- vorarlberger lehrerInneninitiative ( vli )
- österreichische lehrerInneninitiative ( öli )
- unabhängige bildungsgewerkschaft ( ubg )
- sozialistischer lehrerverein ( slv )
- grüne bildungswerkstatt ( grübi )
- aktion kritischer schülerInnen ( aks )
- bodenseeakademie, forum lebendiges lernen
- verein:t mit kindern wachsen - hard
- initiative lernstern dornbirn
- fachgruppe der vorarlberger kinder- und jugendärzte
- christlicher lehrerverein ( clv )
Die Allianz ist breit - wer darin fehlt ist ÖVP...
Äußerst interessant ist auch die Stellungnahme der Elternvereine zum Streit "BM Schmied/LehrerInnen" sowie die darin formulierten Eckpunkte einer umfassenden Bildungsreform. Kann man nur vollinhaltlich unterschreiben.
Schulreform_Elternvereine (pdf, 26 KB)
- landesverband der elternvereine an den öffentlichen pflichtschulen
- landesverband der elternvereine für ahs und bhs
- vorarlberger familienverband
- vorarlberger lehrerInneninitiative ( vli )
- österreichische lehrerInneninitiative ( öli )
- unabhängige bildungsgewerkschaft ( ubg )
- sozialistischer lehrerverein ( slv )
- grüne bildungswerkstatt ( grübi )
- aktion kritischer schülerInnen ( aks )
- bodenseeakademie, forum lebendiges lernen
- verein:t mit kindern wachsen - hard
- initiative lernstern dornbirn
- fachgruppe der vorarlberger kinder- und jugendärzte
- christlicher lehrerverein ( clv )
Die Allianz ist breit - wer darin fehlt ist ÖVP...
Äußerst interessant ist auch die Stellungnahme der Elternvereine zum Streit "BM Schmied/LehrerInnen" sowie die darin formulierten Eckpunkte einer umfassenden Bildungsreform. Kann man nur vollinhaltlich unterschreiben.
Schulreform_Elternvereine (pdf, 26 KB)
rauch - 25. Mär, 11:12
Mir fehlt jede "Wirtschaftskompetenz"...
Mir fehle, als Spitzenkandidat für die Landtagswahl im Herbst, etwas ganz entscheidendes: Wirtschaftskompetenz. Meinte in seinem ansonsten sehr freundlichen Samstag-Kommentar Cherfredakteur Christian Ortner (VN). Ich sei halt Sozialarbeiter und daher alles, was ich zur Wirtschaft und zum Arbeitsmarkt sage, Theorie.
Dieses gängige Vorurteil gegen den Berufsstand der SozialarbeiterInnen ist nicht auszurotten - leider.
In meinem Fall schaut die Berufspraxis so aus:
4 Jahre im Bankgeschäft (Auslandsabteilung, Devisenhandel, Fremdwährungskredite)
4 Jahre Jugendarbeit in leitender Funktion
15 Jahre Sozialarbeit (Sozialpsychiatrie, Schuldenberatung, Arbeit mit Arbeitslosen)
7 Jahre Geschäftsführer von ABF; Start mit 15 Beschäftigten, zuletzt über 100 MitarbeiterInnen, Jahresbudget 2,5 Mio Euro.
Soviel zur "Theorie", was meine Person betrifft.
Demgegenüber müssten nun ja die wirtschaftskompeteten Spitzen der ÖVP über eine umfangreiche Praxis verfügen, sollte man meinen. Rasch nachgeschaut: sowohl der Landeshauptmann als auch sein Wirtschaftslandesrat sind von der Universtität direkt in das beamtete Dasein im Amt der Vorarlberger Landesregierung gewechselt...
Zur aktuellen Lage, ganz praxisnah, meine Meinung: Herr und Frau Steuerzahlerin haben den Scherbenhaufen, vor dem wir stehen nicht angerichtet, müssen aber jetzt ganz selbstverständlich in der ersten Reihe stehen, wenn es um´s Aufräumen geht. Das finde ich sowohl theoretisch wie praktisch: ungerecht, sozial und ökonomisch gefährlich und eigentlich eine bodenlose Sauerei.
Dieses gängige Vorurteil gegen den Berufsstand der SozialarbeiterInnen ist nicht auszurotten - leider.
In meinem Fall schaut die Berufspraxis so aus:
4 Jahre im Bankgeschäft (Auslandsabteilung, Devisenhandel, Fremdwährungskredite)
4 Jahre Jugendarbeit in leitender Funktion
15 Jahre Sozialarbeit (Sozialpsychiatrie, Schuldenberatung, Arbeit mit Arbeitslosen)
7 Jahre Geschäftsführer von ABF; Start mit 15 Beschäftigten, zuletzt über 100 MitarbeiterInnen, Jahresbudget 2,5 Mio Euro.
Soviel zur "Theorie", was meine Person betrifft.
Demgegenüber müssten nun ja die wirtschaftskompeteten Spitzen der ÖVP über eine umfangreiche Praxis verfügen, sollte man meinen. Rasch nachgeschaut: sowohl der Landeshauptmann als auch sein Wirtschaftslandesrat sind von der Universtität direkt in das beamtete Dasein im Amt der Vorarlberger Landesregierung gewechselt...
Zur aktuellen Lage, ganz praxisnah, meine Meinung: Herr und Frau Steuerzahlerin haben den Scherbenhaufen, vor dem wir stehen nicht angerichtet, müssen aber jetzt ganz selbstverständlich in der ersten Reihe stehen, wenn es um´s Aufräumen geht. Das finde ich sowohl theoretisch wie praktisch: ungerecht, sozial und ökonomisch gefährlich und eigentlich eine bodenlose Sauerei.
rauch - 22. Mär, 19:00
Franz Fischler sprach:
Gestern referierte Franz Fischler an der FH Vorarlberg zum Thema "Regionen in der Globalisierung".
Einige bemerkenswerte Aussagen sind mir hängengeblieben:
- Österreich sei das einzige Land der EU, in dem sich nach dem Beitritt an der inneren Organisation nichts verändert habe. Hierzulande werde unter dem Titel "Subsidiarität" viel zu viel darüber nachgedacht, was denn die "obere" Ebene nach "unten" abgeben könnte. Notwendig wäre längst, zu überlegen, was "oben" besser, kompetenter und europäisch vernetzter besorgt werden könne. Eine Reform werde nun aber wohl durch die Krise erzwungen werden...
- Wer nicht verstehe, dass genau jetzt massive Investitionen in Bildung, Forschung und Entwicklung notwendig seien, werde Jahre länger brauchen, um die Krise zu überwinden
- Südkorea investiere 80% seiner "Konjunkturpakete" und "Rettungsgelder" in Klimaschutzmaßnahmen, China immerhin noch 30%, die Europäer de facto null. Milliarden ohne strenge Auflagen und Bedingungen zu vergeben sei vollkommen falsch
- die (Vorarlberger) Landwirtschaft solle sich ein Beispiel an der Schweiz nehmen und dort abschauen, wie man ohne Milchquote Milchwirtschaft betreiben kann. An der Öffnung der Agrarmärkte für die Länder des Südens führe kein Weg vorbei - es sei denn, man nehme künftig Millionen von Wirtschafts- und Klimaflüchtlingen aus diesem Raum in Kauf
- die gegenwärtige Weltwirtschaftskrise werde von den Politikern schöngeredet, die Maßnahmen dagegen seien (in Europa) zu unkoordiniert und zu zögerlich
Und im übrigen stimme, was Paul Krugman sage.
(Hier nachzulesen weiter unten)
Einige bemerkenswerte Aussagen sind mir hängengeblieben:
- Österreich sei das einzige Land der EU, in dem sich nach dem Beitritt an der inneren Organisation nichts verändert habe. Hierzulande werde unter dem Titel "Subsidiarität" viel zu viel darüber nachgedacht, was denn die "obere" Ebene nach "unten" abgeben könnte. Notwendig wäre längst, zu überlegen, was "oben" besser, kompetenter und europäisch vernetzter besorgt werden könne. Eine Reform werde nun aber wohl durch die Krise erzwungen werden...
- Wer nicht verstehe, dass genau jetzt massive Investitionen in Bildung, Forschung und Entwicklung notwendig seien, werde Jahre länger brauchen, um die Krise zu überwinden
- Südkorea investiere 80% seiner "Konjunkturpakete" und "Rettungsgelder" in Klimaschutzmaßnahmen, China immerhin noch 30%, die Europäer de facto null. Milliarden ohne strenge Auflagen und Bedingungen zu vergeben sei vollkommen falsch
- die (Vorarlberger) Landwirtschaft solle sich ein Beispiel an der Schweiz nehmen und dort abschauen, wie man ohne Milchquote Milchwirtschaft betreiben kann. An der Öffnung der Agrarmärkte für die Länder des Südens führe kein Weg vorbei - es sei denn, man nehme künftig Millionen von Wirtschafts- und Klimaflüchtlingen aus diesem Raum in Kauf
- die gegenwärtige Weltwirtschaftskrise werde von den Politikern schöngeredet, die Maßnahmen dagegen seien (in Europa) zu unkoordiniert und zu zögerlich
Und im übrigen stimme, was Paul Krugman sage.
(Hier nachzulesen weiter unten)
rauch - 20. Mär, 12:03
Landesregierung heizt zum Fenster hinaus
Die Vorarlberger Landesregierung setzt voll auf die Sanierung von Gebäuden. "Wer saniert, profitiert!" - mit diesem Slogan sollen Hausbesitzer angehalten werden, zu investieren. Gut so! Vollkommen unverständlich ist aber, wenn im eigenen Bereich buchstäblich zum Fenster hinaus geheizt wird. Wir haben dem Regierungsgebäude mit einer Thermobildkamera auf den Zahn gefühlt - das Ergebnis ist erschütternd:

Die Fassade desolat, die Fenster schlecht und noch dazu über Nacht geöffnet. Kein Wunder, dass man sich weigert, den für jeden Privaten verpflichtenden Energieausweis auszuhängen: Heizwärmebedarf 129 kwh/m² und Jahr. Das ist rund zehnmal so viel wie vergleichbare Verwaltungs- und Bürogebäude mit Passivhausstandard!
Wer "Sanierung" predigt, aber selber zum Fenster hinaus heizt, verkennt zumindest vier Punkte:
1. Man ist ein miserables Vorbild und daher unglaubwürdig
2. Man erkennt nicht, dass viel Geld eingespart werden kann
3. Man erkennt nicht, dass auch eine Landhaussanierung Arbeitsplätze sichert
4. Man ignoriert, dass sanieren und einsparen auch dem Klimaschutz dient
Zum derzeitigen Thema #1 kann ich mir diesen link einfach nicht verkneifen... Probiert einmal, die Zahlen in eurem Taschenrechner zu addieren....

Die Fassade desolat, die Fenster schlecht und noch dazu über Nacht geöffnet. Kein Wunder, dass man sich weigert, den für jeden Privaten verpflichtenden Energieausweis auszuhängen: Heizwärmebedarf 129 kwh/m² und Jahr. Das ist rund zehnmal so viel wie vergleichbare Verwaltungs- und Bürogebäude mit Passivhausstandard!
Wer "Sanierung" predigt, aber selber zum Fenster hinaus heizt, verkennt zumindest vier Punkte:
1. Man ist ein miserables Vorbild und daher unglaubwürdig
2. Man erkennt nicht, dass viel Geld eingespart werden kann
3. Man erkennt nicht, dass auch eine Landhaussanierung Arbeitsplätze sichert
4. Man ignoriert, dass sanieren und einsparen auch dem Klimaschutz dient
Zum derzeitigen Thema #1 kann ich mir diesen link einfach nicht verkneifen... Probiert einmal, die Zahlen in eurem Taschenrechner zu addieren....
rauch - 19. Mär, 17:23
"Die Hütte brennt - Europa pennt!"
Auf diesen einfachen Nenner kann man bringen, was Paul Krugman meint, wenn er davon redet, dass Europa in großer Gefahr sei. Die EU, wie wir sie kennen, ist in Wahrheit eine Wirtschafts- und Währungsunion, die von nationalen Regierungen mit nationalen Interessen geführt wird (falls das Wort "Führung" in diesem Zusammenhang überhaupt zulässig ist). Das ist in ruhigen Zeiten ärgerlich, jetzt ist es schlicht gefährlich. Krugman hat das glasklar erkannt - im Unterschied zu Merkel, Sarkozy und Brown.
Verstehen, was vor sich geht
Weil sich niemand wirklich auskennt mit dem ganzen Zeug, das alle "Krise" nennen, aber vielen langsam dämmert, dass es ans Eingemachte geht, geht zunehmend Angst um. Klar: was man nicht versteht, verunsichert, macht Angst. Deshalb wäre es wohl wichtig, wenn über das, was geschieht, viel intensiver diskutiert, gestritten und nachgedacht würde. Motto: "Leute, wir haben ein Problem. Lasst uns darüber nachdenken, wie wir es lösen!"
Stattdessen beschäftigt sich die Welt mit Fritzl, Schnitzel und der Frage, wer das nächste Topmodel wird. Kein Wunder: der ORF-Direktor verkündet gestern in einer Pressekonferenz , wie wichtig die Medien (vor allem auch seines) in der Krise seien: wenn man sich das Ausgehen nicht mehr leisten könne, sei Fernsehunterhaltung umso wichtiger.
Wer braucht schon Information, in Zeiten wie diesen...
Verstehen, was vor sich geht
Weil sich niemand wirklich auskennt mit dem ganzen Zeug, das alle "Krise" nennen, aber vielen langsam dämmert, dass es ans Eingemachte geht, geht zunehmend Angst um. Klar: was man nicht versteht, verunsichert, macht Angst. Deshalb wäre es wohl wichtig, wenn über das, was geschieht, viel intensiver diskutiert, gestritten und nachgedacht würde. Motto: "Leute, wir haben ein Problem. Lasst uns darüber nachdenken, wie wir es lösen!"
Stattdessen beschäftigt sich die Welt mit Fritzl, Schnitzel und der Frage, wer das nächste Topmodel wird. Kein Wunder: der ORF-Direktor verkündet gestern in einer Pressekonferenz , wie wichtig die Medien (vor allem auch seines) in der Krise seien: wenn man sich das Ausgehen nicht mehr leisten könne, sei Fernsehunterhaltung umso wichtiger.
Wer braucht schon Information, in Zeiten wie diesen...
rauch - 18. Mär, 12:01
Goldenes Kalb BIP
Wächst das Bruttoinlandsprodukt, ist alles gut - sagt die Glaubensgemeinschaft der Wachstums-Ökonomen. Unterschiede werden dabei nicht gemacht: Verdoppelung der Kosten für Krebsbehandlungen - erhöht das BIP. Mehrverbrauch von Öl, Gas und Benzin - erhöhen das BIP. Kinder die möglichst viel Fastfood essen, keinen Sport betreiben und früh an Fettleibigkeit oder gar Diabetes leiden - erhöhen das BIP.
Jonothan Rowe hat ivor dem US-Senatsausschusses für Handel, Wissenschaft und Transport im Rahmen eines Hearings mit dem Thema "Neu untersucht: das Bruttoinlandsprodukt als Maß für die Stärke der Nation" ein bemerkenswertes Referat gehalten, in dem er die Lesart dessen, was Wachstum und Wirtschaft bedeutetnziemlich in Frage stellt. Hier als link , und weil es ein längerer Text ist, hier als download:
Rowe_Aufwaerts-ist-abwaerts (pdf, 634 KB)
Jonothan Rowe hat ivor dem US-Senatsausschusses für Handel, Wissenschaft und Transport im Rahmen eines Hearings mit dem Thema "Neu untersucht: das Bruttoinlandsprodukt als Maß für die Stärke der Nation" ein bemerkenswertes Referat gehalten, in dem er die Lesart dessen, was Wachstum und Wirtschaft bedeutetnziemlich in Frage stellt. Hier als link , und weil es ein längerer Text ist, hier als download:
Rowe_Aufwaerts-ist-abwaerts (pdf, 634 KB)
rauch - 17. Mär, 12:24