Wir sind Helden!
Manchmal wird Mediengeilheit, in diesem Falle das Sich-zur-Schau-stellen mit Helden, schwer bestraft:
so nämlich:
"Bernhard Kohl positiv auf Doping getestet! "
Die postings im Standard sind lesenswert! Beispiel:
spätestens seit den langläufern wissen wir...
...dass auch unsere sportler nicht nur mit wasser kochen, schade.
die einzigen die offensichlich nicht dopen, sind unsere fußballer - bravo burschen!
so nämlich:
"Bernhard Kohl positiv auf Doping getestet! "
Die postings im Standard sind lesenswert! Beispiel:
spätestens seit den langläufern wissen wir...
...dass auch unsere sportler nicht nur mit wasser kochen, schade.
die einzigen die offensichlich nicht dopen, sind unsere fußballer - bravo burschen!
rauch - 13. Okt, 20:01
Geht´s jetzt mit dem BZÖ?
Diese (Journalisten) Frage musste ja kommen, und ganz
sicher jetzt *)schon: Ob die Grünen jetzt, gemeinsam mit den Roten, vielleicht doch mit dem BZÖ in eine Koalition.... jetzt, da doch alles anders sei oder werde, vielleicht wenigstens....
Anders?
Ewald Stadler? Peter Westenthaler? Stefan Petzner?...
Selbst andernorts, wo sie noch eher hingehört, löst sich diese Option in Luft auf: "Ohne Haider ist das BZÖ ein ratloser Haufen mit zumindest fünf Chefs. Das kann man vergessen als Koalitionsvariante!" - sprach ein hochrangiger ÖVP-Funktionär und zog von dannen.
Antwort also auf die Frage zu Beginn: Nein!
Interessanter ist ohnehin die Frage, ob Bretton Woods wieder installiert werden soll.
Wenn ich alles, was ich verstanden habe zusammenkratze und den eigenen Kopf auch noch zum Denken benütze lautet die Antwort: Ja!
__________________________________________
*) Als Tageszeitung ist man ja sonst am Montag, wenn das ganze Unglück schon rauf und runter berichtet worden ist, nicht mehr "neu" nicht mehr "aktuell"...
sicher jetzt *)schon: Ob die Grünen jetzt, gemeinsam mit den Roten, vielleicht doch mit dem BZÖ in eine Koalition.... jetzt, da doch alles anders sei oder werde, vielleicht wenigstens....
Anders?
Ewald Stadler? Peter Westenthaler? Stefan Petzner?...
Selbst andernorts, wo sie noch eher hingehört, löst sich diese Option in Luft auf: "Ohne Haider ist das BZÖ ein ratloser Haufen mit zumindest fünf Chefs. Das kann man vergessen als Koalitionsvariante!" - sprach ein hochrangiger ÖVP-Funktionär und zog von dannen.
Antwort also auf die Frage zu Beginn: Nein!
Interessanter ist ohnehin die Frage, ob Bretton Woods wieder installiert werden soll.
Wenn ich alles, was ich verstanden habe zusammenkratze und den eigenen Kopf auch noch zum Denken benütze lautet die Antwort: Ja!
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*) Als Tageszeitung ist man ja sonst am Montag, wenn das ganze Unglück schon rauf und runter berichtet worden ist, nicht mehr "neu" nicht mehr "aktuell"...
rauch - 12. Okt, 20:40
Unfalltod
Jörg Haider ist auf tragische Weise ums Leben gekommen, zu einem Zeitpunkt, da er gerade einen neuerlichen Höhepunkt seiner wechselvollen politischen Karriere erleben durfte.
Mein Mitgefühl gilt seinen Angehörigen und seiner Familie. Eine Bewertung seiner langen, das Land prägenden politischen Tätigkeit wird zu einem späteren Zeitpunkt vorzunehmen sein.
Dieser Moment des Innehaltens ist auch in der Politik angebracht.
Mein Mitgefühl gilt seinen Angehörigen und seiner Familie. Eine Bewertung seiner langen, das Land prägenden politischen Tätigkeit wird zu einem späteren Zeitpunkt vorzunehmen sein.
Dieser Moment des Innehaltens ist auch in der Politik angebracht.
rauch - 11. Okt, 10:50
Geht`s auch anders? Sicher!
Ziemliche viele Menschen reden mich zur Zeit - eh klar - darauf an, was da auf den Finanzmärkten und an der Börse abgeht. Sie wollen wissen, warum passiert was passiert und wohin das noch führt.
Leider habe ich keine schlüssige Erklärung.
(Die haben übrigens nicht einmale jene, die noch vor vier Monaten wortreich erklärt haben, dass eine "Korrektur" nach unten wohl kommen müsse, aber ansonsten kein Grund zur Besorgnis bestehe...)
Irgendwann wird "nachher" sein und die Frage wie weiter.
Geht´s auch anders? Sicher!
Zum Beispiel in Tauschkreisen .
Oder im Waldviertel .
Oder im kost-nix-laden.
Einen guten Einstieg in den Umstieg bietet das Buch von Bernard A. Lietaer "Mysterium Geld".
Lietaer war schon in Vorarberg zu Gast. Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich ihn hier zitiert.
Manches von dem, was man für möglich hält, tritt hin und wieder ein. Überraschend ist, dass man trotzdem überrascht ist.
Trotzdem gilt: Lasst euch nicht irre machen....
Leider habe ich keine schlüssige Erklärung.
(Die haben übrigens nicht einmale jene, die noch vor vier Monaten wortreich erklärt haben, dass eine "Korrektur" nach unten wohl kommen müsse, aber ansonsten kein Grund zur Besorgnis bestehe...)
Irgendwann wird "nachher" sein und die Frage wie weiter.
Geht´s auch anders? Sicher!
Zum Beispiel in Tauschkreisen .
Oder im Waldviertel .
Oder im kost-nix-laden.
Einen guten Einstieg in den Umstieg bietet das Buch von Bernard A. Lietaer "Mysterium Geld".
Lietaer war schon in Vorarberg zu Gast. Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich ihn hier zitiert.
Manches von dem, was man für möglich hält, tritt hin und wieder ein. Überraschend ist, dass man trotzdem überrascht ist.
Trotzdem gilt: Lasst euch nicht irre machen....
rauch - 10. Okt, 12:13
Und plötzlich gilt: Mehr Staat, weniger privat!
"Weniger Staat, mehr privat!" hieß die Arie in der Oper(ette) von der "unsichtbaren Hand des Marktes", die Staats- und Regierungschefs im Chor mit ihren Finanzministern bis vor kurzem sangen.
"Banken verstaatlichen!" um zu retten, was zu retten ist, heisst jetzt die Devise.
Das führt doch zu einer Reihe von Fragen:
- Können Rettungsaktionen, wie sie jetzt laufend stattfinden ohne Spielregeln je nach gutdünken durchgeführt werden?
Ich würde sagen: Nein
- Müssen nicht Bedingungen daran geknüpft werden? Ich würde sagen: Ja
Die Rolle des Staates und der staatlichen Aufsicht - in diesem Fall auf den Bankensektor - muss neu definiert werden. Es kann nicht sein, dass die Bankenaufsicht kontrolliert, ob irgend ein Vereinsfunktionär seine Passkopie ordnungsgemäss hinterlegt hat bei der Eröffnung des Vereinskontos, die wirklich großen Risken aber vollkommen außer acht lässt, wie zum Beispiel diverse sepkulative und abentuerlich konstruierte "Finanzprodukte".
Wieso wurde widerspruchslos das Diktat des US-Finanzsektors akzeptiert, die Bilanzierungsvorschriften für Banken an jene der USA anzupassen, wo Aktionärsinteressen IMMER vor Gläubigerschutz kommt?
Wie kann es sein, dass Ratingagenturen Wertungen vergeben, die sich beim leisesten Windhauch in Nichts auflösen?
Wann, wenn nicht jetzt (sic!) ist der Zeitpunkt um eine Spekulationssteuer/Transaktionssteuer/tobin-tax - wie immer das Ding heissen soll - einzuführen?
Wenn schon die "Rettung des Systems" mit öffentlichen Steuermilliarden ohne Alternative ist, dann müssen daran glasklare Bedingungen geknüpft werden!
Europa und Österreich wird das ganze Desaster mindestens mit einer schweren Rezession büssen (wenn nicht mit Schlimmerem, was wir nicht hoffen wollen!).
Die politische Debatte sollte schleunigst darüber geführt werden, wie a) Gegenmaßnahmen aussehen können und b) künftige neue Spielregeln aussehen sollten.
Eine Herbstlohnrunde ohne Fahrplan für eine Lohnsteuerreform und ohne Investitionspaket der öffentlichen Hand, um den Konjunktureinbruch abzufedern führt - erraten - zu einem weiteren Inflationsschub inklusive deutlichem Anstieg der Arbeitslosigkeit.
Darum sollte sich eine Bundesregierung kümmern.
Wenn wir denn eine hätten....
Weil wir keine haben, sollte - Stichwort: Krisenmanagement - versucht werden, zumindest dazu eine Parlamentarische Allianz zu schmieden.
Wir sollten uns nicht täuschen lassen:
Dass öffentlich und medial Regierungsbildungsspielchen immer noch die weit höhere Aufmerksamkeit genießen sagt nichts über das wahre Ausmaß der Krise, aber alles über den Zustand der Republik.
"Banken verstaatlichen!" um zu retten, was zu retten ist, heisst jetzt die Devise.
Das führt doch zu einer Reihe von Fragen:
- Können Rettungsaktionen, wie sie jetzt laufend stattfinden ohne Spielregeln je nach gutdünken durchgeführt werden?
Ich würde sagen: Nein
- Müssen nicht Bedingungen daran geknüpft werden? Ich würde sagen: Ja
Die Rolle des Staates und der staatlichen Aufsicht - in diesem Fall auf den Bankensektor - muss neu definiert werden. Es kann nicht sein, dass die Bankenaufsicht kontrolliert, ob irgend ein Vereinsfunktionär seine Passkopie ordnungsgemäss hinterlegt hat bei der Eröffnung des Vereinskontos, die wirklich großen Risken aber vollkommen außer acht lässt, wie zum Beispiel diverse sepkulative und abentuerlich konstruierte "Finanzprodukte".
Wieso wurde widerspruchslos das Diktat des US-Finanzsektors akzeptiert, die Bilanzierungsvorschriften für Banken an jene der USA anzupassen, wo Aktionärsinteressen IMMER vor Gläubigerschutz kommt?
Wie kann es sein, dass Ratingagenturen Wertungen vergeben, die sich beim leisesten Windhauch in Nichts auflösen?
Wann, wenn nicht jetzt (sic!) ist der Zeitpunkt um eine Spekulationssteuer/Transaktionssteuer/tobin-tax - wie immer das Ding heissen soll - einzuführen?
Wenn schon die "Rettung des Systems" mit öffentlichen Steuermilliarden ohne Alternative ist, dann müssen daran glasklare Bedingungen geknüpft werden!
Europa und Österreich wird das ganze Desaster mindestens mit einer schweren Rezession büssen (wenn nicht mit Schlimmerem, was wir nicht hoffen wollen!).
Die politische Debatte sollte schleunigst darüber geführt werden, wie a) Gegenmaßnahmen aussehen können und b) künftige neue Spielregeln aussehen sollten.
Eine Herbstlohnrunde ohne Fahrplan für eine Lohnsteuerreform und ohne Investitionspaket der öffentlichen Hand, um den Konjunktureinbruch abzufedern führt - erraten - zu einem weiteren Inflationsschub inklusive deutlichem Anstieg der Arbeitslosigkeit.
Darum sollte sich eine Bundesregierung kümmern.
Wenn wir denn eine hätten....
Weil wir keine haben, sollte - Stichwort: Krisenmanagement - versucht werden, zumindest dazu eine Parlamentarische Allianz zu schmieden.
Wir sollten uns nicht täuschen lassen:
Dass öffentlich und medial Regierungsbildungsspielchen immer noch die weit höhere Aufmerksamkeit genießen sagt nichts über das wahre Ausmaß der Krise, aber alles über den Zustand der Republik.
rauch - 7. Okt, 15:11
Raus aus dem Sandkasten!
Drastisch formuliert sieht es so aus: Während die Trümmer des Finanzmarktes nun auch den europäischen Banken um die Ohren fliegen spielt die österreichische Politik weiter im Sandkasten. Die ÖVP ziert sich, die SPÖ balzt, die FPÖ will umworben sein und geht mit allen Kaffee trinken. Am Horizont ziehen auch über der Realwirtschaft dunkle Wolken auf. Österreich hat weder seine Hausaufgaben gemacht noch verfügt das Land über eine handlungsfähige Regierung. Staatspolitische Verantwortung? Fehlanzeige! Anstatt Nachwahlspielchen zu spielen muss gehandelt werden, anstatt beim Kaffee über Vergangenes zu plaudern, sollte dringend
- ein Konjunkturpaket verabschiedet werden
- ein Doppelbudget vorbereitet werden
- die Sicherung des Gesundheits- und Pensionssystems vorbereitet werden
- eine Steuerreform auf den Weg gebracht werden
- die Bildungsreform endlich angegangen werden
- die Frage geklärt werden, wie eine 20%ige Preiserhöhung bei Öl und Gas von den Leuten bezahlt werden sollen....
Gleichzeitig braucht es auf europäischer Ebene starke Allianzen für eine Neuordnung des Finanzmarktes und der Bankenaufsicht.
Wenn schon Milliarden (Steuergelder!) zur Rettung unumgänglich sind, muss klargestellt werden, wie die Spielregeln in Zukunft ausschauen.
Das alles wird aber nur möglich sein, wenn die sich selbst als "staatstragend" bezeichnenden Parteien tun, was jetzt unabdingbar ist: staatspolitische Verantwortung für das Ganze vor parteipolitische Eigeninteressen zu stellen. Und damit meine ich, tunlichst einen breiten Konsens für eine Paket zu suchen, das in etwa so aussehen müsste, wie oben beschrieben.
Momentan wird nichts anderes getan, als vor der Wahl: es wird gestritten, halt hinter den Kulissen und mit anderen handelnden Personen....
- ein Konjunkturpaket verabschiedet werden
- ein Doppelbudget vorbereitet werden
- die Sicherung des Gesundheits- und Pensionssystems vorbereitet werden
- eine Steuerreform auf den Weg gebracht werden
- die Bildungsreform endlich angegangen werden
- die Frage geklärt werden, wie eine 20%ige Preiserhöhung bei Öl und Gas von den Leuten bezahlt werden sollen....
Gleichzeitig braucht es auf europäischer Ebene starke Allianzen für eine Neuordnung des Finanzmarktes und der Bankenaufsicht.
Wenn schon Milliarden (Steuergelder!) zur Rettung unumgänglich sind, muss klargestellt werden, wie die Spielregeln in Zukunft ausschauen.
Das alles wird aber nur möglich sein, wenn die sich selbst als "staatstragend" bezeichnenden Parteien tun, was jetzt unabdingbar ist: staatspolitische Verantwortung für das Ganze vor parteipolitische Eigeninteressen zu stellen. Und damit meine ich, tunlichst einen breiten Konsens für eine Paket zu suchen, das in etwa so aussehen müsste, wie oben beschrieben.
Momentan wird nichts anderes getan, als vor der Wahl: es wird gestritten, halt hinter den Kulissen und mit anderen handelnden Personen....
rauch - 6. Okt, 15:00
Ende einer Ära
Alexander Van der Bellen ist zurückgetreten.
Gestern beim Parteivorstand hat er, gleich zu Beginn der Sitzung, nach seiner ganz persönlichen Wahlanalyse diese seine Entscheidung mitgeteilt. Gefasst hat der den Entschluss schon am Wahlabend.
Ich werde hier jetzt sicher keinen "Nachruf" verfassen.
Nur so viel: Alexander Van der Bellen stand mehr als zehn Jahre an der Spitze der Grünen. Keine(r) vor ihm hat die Partei so geprägt wie er. Er hat, mit Ausnahme der letzten, alle Wahlen gewonnen, bei denen er als Spitzenkandidat angetreten ist. Er hat mit seiner Art eine Marke geprägt, die sich wohltuend abgehoben hat vom Üblichen.
Dieser Rücktritt ist kein "normaler" Abgang eines Parteichefs, er ist das Ende einer Ära.
Was das für die Grünen bedeutet sehe ich vollkommen illusionsfrei: einen Übergang schaffen zu müssen. Das wird nicht leicht, birgt viele Chancen aber auch mindestens so viele Gefahren. Wir werden uns dem stellen müssen, so oder so.
Die Art und Weise, wie der Bundesvorstand inklusive des Parlamentsklubs mit der schwierigen Situation gestern umgegangen ist, macht mich zuversichtlich.
Eva Glawischnig, die Van der Bellen nachfolgen wird, tritt in große Fußstapfen. Damit sie einen guten Start hat, braucht es aus meiner Sicht eines ganz gewiss: Die Erkenntnis, dass es nicht mehr reicht, im VdB-Windschatten mitzurollen, sondern mehr an Verantwortung für das Ganze zu übernehmen. Das betrifft nicht alle, aber viele.
Eine gute Kondition wird notwendig sein dafür. Der Wind kommt nämlich von vorne, derzeit und wohl auch in der näheren Zukunft....
Gestern beim Parteivorstand hat er, gleich zu Beginn der Sitzung, nach seiner ganz persönlichen Wahlanalyse diese seine Entscheidung mitgeteilt. Gefasst hat der den Entschluss schon am Wahlabend.
Ich werde hier jetzt sicher keinen "Nachruf" verfassen.
Nur so viel: Alexander Van der Bellen stand mehr als zehn Jahre an der Spitze der Grünen. Keine(r) vor ihm hat die Partei so geprägt wie er. Er hat, mit Ausnahme der letzten, alle Wahlen gewonnen, bei denen er als Spitzenkandidat angetreten ist. Er hat mit seiner Art eine Marke geprägt, die sich wohltuend abgehoben hat vom Üblichen.
Dieser Rücktritt ist kein "normaler" Abgang eines Parteichefs, er ist das Ende einer Ära.
Was das für die Grünen bedeutet sehe ich vollkommen illusionsfrei: einen Übergang schaffen zu müssen. Das wird nicht leicht, birgt viele Chancen aber auch mindestens so viele Gefahren. Wir werden uns dem stellen müssen, so oder so.
Die Art und Weise, wie der Bundesvorstand inklusive des Parlamentsklubs mit der schwierigen Situation gestern umgegangen ist, macht mich zuversichtlich.
Eva Glawischnig, die Van der Bellen nachfolgen wird, tritt in große Fußstapfen. Damit sie einen guten Start hat, braucht es aus meiner Sicht eines ganz gewiss: Die Erkenntnis, dass es nicht mehr reicht, im VdB-Windschatten mitzurollen, sondern mehr an Verantwortung für das Ganze zu übernehmen. Das betrifft nicht alle, aber viele.
Eine gute Kondition wird notwendig sein dafür. Der Wind kommt nämlich von vorne, derzeit und wohl auch in der näheren Zukunft....
rauch - 4. Okt, 10:20
Ich schlage vor: wir hören zu
Bevor die grüne Nabelschau in die üblichen zwei Extreme auseinanderdriftet ("alles gaga, alle(s) weg!" bzw. "geht scho wieder, nix passiert") und die einen über Regierungsbeteiligungen, die andern über die Ablöse der Bundesspitze reden, schlage ich vor:
Wir hören vorerst einfach einmal zu.
Den Leuten nämlich, die uns gewählt haben, gerade noch gewählt haben, diesmal nicht mehr gewählt haben, uns gerne wählen würden, aber aus diesem oder jenem Grund nicht wählen konnten....
Den Menschen, die "ganz unten" in den Städten und Gemeinden im Wahlkampf im Einsatz waren, im direkten Kontakt mit den oben Genannten.
Ich würde gerne ein paar Fragen stellen:
Was lief gut, wo lagen wir voll daneben?
Was kam an, was hat kein Mensch verstanden?
Was soll, was muss sich ändern für die Zukunft?
Welche Projekte müssen ins Zentrum rücken?
Das ganze wird sowohl via Internet wie auch "live" vor Ort (in allen Bundesländern/Bezirken) organisiert.
Zeitraum: in den nächsten sechs Wochen.
Ich behaupte: das würde uns eher helfen, die richtigen Schlüsse zu ziehen, als darauf zu bestehen, dass wir eh selbst am besten wissen, was zu tun ist.
Wer sich beteiligen mag, ist herzlich eingeladen, auf diesem blog schon einmal damit anzufangen...
Ach ja, bevor ich es vergesse: diese "Kenia-Koalition" (rot-schwarz-grün). Nachdenken kann man ja über vieles. Aber bevor ich in diesem speziellen Fall für meinen Teil damit anfange muss klar sein, dass das Finanzministerium weder bei ÖVP noch bei der SPÖ landen darf. Warum? Weil ansonsten das Paradeblockadeinstrument wieder dafür verwendet werden wird, den jeweils anderen auszubremsen.
Wenn GroKo NEU, dann radikal oder gar nicht. Jedenfalls nicht mit uns.
Wir hören vorerst einfach einmal zu.
Den Leuten nämlich, die uns gewählt haben, gerade noch gewählt haben, diesmal nicht mehr gewählt haben, uns gerne wählen würden, aber aus diesem oder jenem Grund nicht wählen konnten....
Den Menschen, die "ganz unten" in den Städten und Gemeinden im Wahlkampf im Einsatz waren, im direkten Kontakt mit den oben Genannten.
Ich würde gerne ein paar Fragen stellen:
Was lief gut, wo lagen wir voll daneben?
Was kam an, was hat kein Mensch verstanden?
Was soll, was muss sich ändern für die Zukunft?
Welche Projekte müssen ins Zentrum rücken?
Das ganze wird sowohl via Internet wie auch "live" vor Ort (in allen Bundesländern/Bezirken) organisiert.
Zeitraum: in den nächsten sechs Wochen.
Ich behaupte: das würde uns eher helfen, die richtigen Schlüsse zu ziehen, als darauf zu bestehen, dass wir eh selbst am besten wissen, was zu tun ist.
Wer sich beteiligen mag, ist herzlich eingeladen, auf diesem blog schon einmal damit anzufangen...
Ach ja, bevor ich es vergesse: diese "Kenia-Koalition" (rot-schwarz-grün). Nachdenken kann man ja über vieles. Aber bevor ich in diesem speziellen Fall für meinen Teil damit anfange muss klar sein, dass das Finanzministerium weder bei ÖVP noch bei der SPÖ landen darf. Warum? Weil ansonsten das Paradeblockadeinstrument wieder dafür verwendet werden wird, den jeweils anderen auszubremsen.
Wenn GroKo NEU, dann radikal oder gar nicht. Jedenfalls nicht mit uns.
rauch - 30. Sep, 20:57